Konkurrenz für Aldi, Lidl und Co.: Russischer Billig-Discounter eröffnet ersten Laden in Deutschland

Mit dem Slogan „Low cost. Every day.“ wirbt die russische Billig-Discounter Mere.
Mit dem Slogan „Low cost. Every day.“ wirbt die russische Billig-Discounter Mere.
Foto: Facebook @mere.romania

Leipzig. Neues vom russischen Billig-Discounter Torgservis. Für den 29. Januar ist die Eröffnung des ersten Markts in Leipzig geplant.

Das Unternehmen habe im „Treff Portitz“ knapp 1.000 Quadratmeter Fläche angemietet, sagt Gernot Falk, Verantwortlicher für das Asset- und Centermanagement der auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierten ILG Gruppe.

Derzeit werde eine frühere Aldi-Filiale in dem Center mit insgesamt 22 Händlern umgebaut.

Deshalb wird Torgservis für Aldi, Lidl und Co. zur Konkurrenz

Der russische Billig-Discounter Torgservis drängt auf den deutschen Markt und macht damit Aldi und Lidl Konkurrenz. Wirklich viel ist über die Kette aus Sibirien, deren Märkte Mere heißen, ist nicht bekannt. Öffentlichkeitswirksam wirbt die Billigkette mit dem Slogan: „Low cost. Every day.“

Doch mit einer außergewöhnlichen Taktik möchte das Unternehmen Anfang Dezember in Deutschland durchstarten.

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Mere: Russischer Billig-Discounter unterbietet Konkurrenz um 20 Prozent

Nach einem Bericht der Lebensmittelzeitung plant die Kette über 100 Filialen in Deutschland zu eröffnen. Bisher hatte Torgservis vor allem den Markt in Rumänien, Aserbaidschan und Polen aufgewühlt.

Wie „chip.de“ berichtet, sorgte das Unternehmen in Rumänien für einen Preisschock. Dort unterbot ein Mere-Supermarkt die ansässigen Lidl- und Pennymärkte beim Preis mal eben um 20 Prozent. Und das bei Produkten wie Kaffee, Salz, Milch, Wurst und Nudeln.

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Mere möchte Discounter-Lücke füllen

In Deutschland hingegen will sich das Unternehmen vor allem in ländlichen Gegenden niederlassen. Nach Informationen des MDR kommen Teile von Norddeutschland, aber vor allem Ostdeutschland mit Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg in Frage.

Dabei erinnert die Gestaltung des Markts an die vergangene Aldi-Jahre. Produkte sollen in Kartons und Paletten angeboten werden. Somit sollen die Preise niedrig gehalten werden. Ein weiterer Unterschied zur Konkurrenz: Das Sortiment soll zu 90 bis 95 Prozent aus russischen Eigenmarken bestehen.

Ein Versuch von Torgservis in eine Discounter-Lücke vorzustoßen. Wie das Konzept aussehen könnte, zeigen Bilder aus einer Filiale in Rumänien.

(mb/dpa)

 
 

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