„Spiegel Online, ihr seid so geil“ – Til Schweiger reagiert genervt auf Kritik an seinem neuen Film

 Til Schweiger kann Kritik nicht ausstehen.
Til Schweiger kann Kritik nicht ausstehen.
Foto: Jens Büttner / dpa
  • Til Schweiger nimmt Kritik nicht gerade gelassen
  • „Spiegel Online“ verriss seinen neuen Film „Klassentreffen 1.0“
  • Und Schweiger reagiert auf Facebook empfindlich

Berlin.  Schauspieler und Produzent Til Schweiger ist bekannt dafür, empfindlich auf Kritik zu reagieren. In sozialen Netzwerken macht er seinem Ärger regelmäßig Luft. So auch im Fall einer negativen Besprechung seines neuen Kinofilms „Klassentreffen 1.0.“

In Schweigers neuer Komödie geht es um drei Männer, die zu ihrem 30. Klassentreffen reisen, um mal wieder gemeinsam die Sau rauszulassen. Anja Rützel, Verfasserin der vernichtenden Kritik, schreibt auf „Spiegel Online“, die Kalauer auf Kosten Schwuler seien „bestürzend“. „Herabwürdigungshumor“ nennt sie die frauenfeindlichen Sprüche, und auch die Scherze über Hämorrhoiden findet sie wenig originell.

Til Schweiger versteht keinen Spaß

Dass sich Schweiger mit seiner Rolle als superreicher, supersexy DJ selbst beweihräuchert, habe sie zunächst für „Selbstironie“ gehalten. „Doch als Schweigers DJ Thommy schon in seiner zweiten Szene sehr ernsthaft in einer aseptisch-gymnastisch wirkenden Sexszene herumturnt, merkt man: Das ist kein Scherz.“

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Das kann Schweiger nicht auf sich sitzen lassen. Und so schreibt er in seinem Facebookpost ironisch, mit allerlei Küsschen und Smileys versehen: „Spiegel Online sitzt in einem Kino, in dem sich alle anderen wegwerfen vor Lachen und saugt Euch dies hier aus den Krallen! Ihr seid sooo geil! Danke fûr die geile- wenn auch ungewollte- Werbung! Ihr seid die Besten! Jetzt bestell ich mir doch glatt Spiegel+!!! Eine Hand wäscht die andere! Euer Tilli“

Kommentatoren des Beitrag raten Schweiger unter anderem: „Til, akzeptiere doch mal, dass es unterschiedliche Ansichten darüber gibt, was guter Humor ist.“ Andere scheinen ihn zu bestärken, schreiben, das sei ja „wirklich ein gemeiner Artikel“. (leve)

 
 

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