Rewe: Streit eskaliert – diese beliebten Produkte fliegen jetzt aus den Regalen

Rewe-Kunden müssen sich an ein neues Sortiment im Supermrkt gewöhnen. (Symbolbild)
Rewe-Kunden müssen sich an ein neues Sortiment im Supermrkt gewöhnen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Köln. Rewe-Kunden müssen in nächster Zeit ihre Einkaufs-Routinen umstellen. Denn die Supermarkt-Kette mit Sitz in Köln sowie sein französischer Partner Leclerc schmeißen reihenweise Produkte aus ihren Sortimenten.

Grund dafür ist nach Angaben der „Lebensmittel Zeitung“ ein Streit mit zahlreichen Herstellern. Dabei geht es – wie sollte es auch anders sein – um das liebe Geld.

Rewe will Preise drücken und sortiert beliebte Produkte aus

Dem Bericht zufolge seien vor allem der Käseproduzent „Bel“ sowie der Toilettenpapierhersteller „Essity“ von der Maßnahme des Kölner Unternehmens betroffen.

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Deshalb wirst du in nächster Zeit reihenweise bekannter Produkte vergeblich bei Rewe suchen.

Dazu zählen etwa „Tempo“-Taschentücher, „Zewa“-Küchenrolle, „Leukoplast“-Pflaster oder „Tena“-Damenbinden. Sie alle gehören zu Essity.

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Zu „Bel“ gehören etwa die Produkte der Marken „Babybel“, „Kiri“, „Bonbel“ oder „Kiri“. Auch sie schmeißt Rewe aus dem Sortiment.

Das steckt hinter der Rewe-Taktik

Genau wie andere Supermarkt-Ketten verfolgt das Kölner Unternehmen eine knallharte Linie. Sobald Hersteller gestiegene Rohstoffpreise an den Handel weitergeben wollen, zeigen sie die kalte Schulter.

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Sie verbannen die Produkte. Ein klares Zeichen an alle Hersteller, die in Verhandlung mit den Supermärkten stecken: Wer Einkaufspreise erhöht, fliegt raus.

Damit wollen die Unternehmen die Preise langfristig drücken und den erbitterten Preiskampf gegen die Konkurrenz nicht verlieren. Du als Verbraucher musst dich deshalb demnächst an neue Produkte in den Rewe-Regalen gewöhnen.

Edeka war das erste Handelsunternehmen, das sich traute, im großen Stil auf bekannte Marken zu verzichten. Im Frühjahr 2018 warf der deutsche Handelsriese zahlreiche Produkte von Nestlé aus den Regalen. Bei der Einigung wurde zwar Stillschweigen vereinbart - Edeka gilt Beobachtern aber als Sieger.

 
 

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