Rache nach 33 Jahren: Vater sticht auf den Mörder seiner Tochter ein

Ein Mann sticht 30 Jahre nach der Tat auf den Mörder seiner Tochter ein. (Symbolbild)
Ein Mann sticht 30 Jahre nach der Tat auf den Mörder seiner Tochter ein. (Symbolbild)
Foto: Imago (Symbolbild)

Vor mehr als 30 Jahren tötete ein Mann die nur vierjährige Tochter von Juan José F. Der Vater verzieh ihm nie. Als er ihren Mörder 30 Jahre später auf der Straße in Granada traf, hielt ihn dann nichts mehr: Er stach mit dem Fleischermesser zu.

„Ich werde dich töten“, rief er dem Mann zu, bevor er die Tatwaffe zückte. Das gelang ihm nicht – der Mann kam mit Verletzungen an den Händen und an der Nase ins Krankenhaus, Lebensgefahr bestand allerdings nicht. Das berichtete El País.

Vater mit Racheakt gegen den Mörder seiner Tochter

Passanten kamen dem Angegriffenen zur Hilfe. Sie verhinderten vermutlich Schlimmeres, denn der 70-jährige F. wusste mit dem Messer umzugehen. Er war sein Leben lang Metzger gewesen.

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Über den Tod seiner Tochter Ana Isabella kam F. nie hinweg. Es war der 24. Mai 1985, als sie in dem Dorf Huétor Santillán in der Nähe von Granada, entführt wurde. Der Entführer hätte vergeblich versucht, das kleine Mädchen zu vergewaltigen.

Mörder wirft Vierjährige in einen Brunnen

Dazu hatte er sie in einen verlassenen Garten gelockt. Als sie sich wehrte, versuchte er erfolglos, sie zu erwürgen. Anschließend warf er die 4-Jährige in einen drei Meter tiefen Brunnen und verschloss ihn.

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Danach ging der Mann nach Hause, überließ das Mädchen seinem Schicksal. Später gestand der damals 22-Jährige seine Tat.

Vierzig Jahre Haft für Anas Mörder

Der Mörder erhielt für seine Tat 40 Jahre Haft, davon 28 Jahre für Mord, neun für die Vergewaltigung und drei für Unzucht. Nach 20 Jahren durfte er das Gefängnis wegen guter Führung verlassen.

Nun steht der Mann erneut vor Gericht. Diesmal aber nicht als Angeklagter, sondern als Kläger. Anas Vater F. muss sich nun wegen des Messerangriffs vor Gericht behaupten.

 
 

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