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„Tatort“: Die Angst der weißen Männer in der ARD

Die ARD zeigt am Sonntagabend einen älteren „Tatort“ aus Kiel. Es geht um sogenannte „Pick-up-Artists“ und amerikanische Neonazis.

Borowski
u00a9 NDR/Christine Schroeder

Tatort: Das sind die bekanntesten Ermittler-Teams

Die Krimiserie „Tatort“ begeistert schon seit Jahrzehnten die deutschen TV-Zuschauer. Sonntags um 20.15 Uhr lösen unterschiedliche Kommissaren-Teams Mordfälle in der ARD.

Sonntag ist traditionell „Tatort“-Abend in vielen deutschen Haushalten. Da wird pünktlich um 20.15 Uhr der Fernseher eingeschaltet und fleißig von der Couch aus, mit ermittelt. Das ist auch in der „Tatort“-Sommerpause nicht anders. Zwar fällt da meist das Rätseln leichter, da es sich bekanntlich nur um Wiederholungen handelt.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer schalten aber trotzdem ein. Besonders, wenn ein absoluter „Tatort“-Liebling ermittelt. So wie auch an diesem Sonntag (13. August 2023). Da sucht nämlich wieder der Kieler Ermittler Borowski nach dem Übeltäter. Und dieses Mal wird es besonders brenzlig.

ARD zeigt Wiederholung des Kieler „Tatort“

Im Fall „Borowski und die Angst der weißen Männer“ bekommt es Klaus Borowski (gespielt von Axel Milberg) mit einem widerlichen Phänomen aus dem Internet zu tun. So wurde auf einer Brachfläche nahe eines beliebten Kieler Clubs die misshandelte Leiche einer jungen Frau gefunden.

Die Videoüberwachung der Discothek liefert Klaus Borowski und Mila Sahin (gespielt von Almila Bagriacik) schnell einen Verdächtigen. Bei dem handelt es sich um Mario Lohse (gespielt von Joseph Bundschuh). Einem schüchternen Außenseiter, der glaubt durch den Konsum von Videos sogenannter „Pick-Up-Artists“ seine Chancen bei Frauen zu verbessern.

Spur führt zu amerikanischen Neonazis

„Da Lohse kein stichhaltiges Alibi vorweisen kann, entscheiden sich Borowski und Sahin zu einer vorübergehenden Festnahme. Doch Borowski bemerkt bald Anzeichen, die die Tat in völlig anderem Licht erscheinen lassen: In unmittelbarer Nähe des Tatortes meint er eine in den weichen Boden getrampelte ’14‘ erkannt zu haben, ein Erkennungssymbol amerikanischer Neonazis“, heißt es von der ARD weiter.

Und weiter: „Als Mila Sahin herausfindet, dass auf Hass-Listen im Internet weitere Attacken auf Frauen in Kiel propagiert werden, ist auch sie alarmiert. Beim Versuch, die offenbar akut bedrohte Kieler Politikerin Birte Reimers zu warnen, stößt sie auf ein Vergewaltigungsopfer. Als Undercover-Agent im Umfeld von Massmann muss Borowski erleben, welch enorme Energie hinter den Aufrufen steckt.“


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Den „Tatort: Borowski und die Angst der weißen Männer“ zeigt die ARD am 13. August 2023 um 20.15 Uhr. Wann es endlich wieder neue „Tatort“-Filme gibt, erfährst du hier.