RTL-Star erhebt nach Serien-Aus schwere Vorwürfe – jetzt geht's sogar vor Gericht

Das ist „Gute Zeiten, schlechte Zeiten"

Das ist „Gute Zeiten, schlechte Zeiten"

Es ist eine der erfolgreichsten Serien im deutschen Fernsehen „Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Wir stellen die Daily Soap vor.

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Als wäre das TV-Aus nicht schon bitter genug für die RTL-Zuschauer, wird es hinter den Kulissen nun besonders schmutzig.

15 Jahre lang arbeitete Sam Eisenstein für die UFA-Produktion, die montags bis freitags beim Kölner Sender ausgestrahlt wird. Er gehörte zu den Urgesteinen der RTL-Soap „Alles was zählt“, doch nun stehen der Schauspieler und die Produktionsfirma auf Kriegsfuß.

RTL-Darsteller Sam Eisenstein verklagt Produktionsfirma

Wegen Mobbing-Vorwürfen verklagt RTL-Star Sam Eisenstein die Produktionsfirma UFA, die unter anderem auch hinter der Daily Soap „Alles was zählt“ steckt.

Dabei hat der 49-Jährige der Serie seinen wohl größten TV-Erfolg zu verdanken. Seit 2006 verkörperte Sam die Rolle des Kneipenwirts „Marian Öztürk“, bis RTL im November 2021 plötzlich sein Serien-Aus verkündete. Eine Erklärung für den unerwarteten Ausstieg gab es nie.

Nun – zwei Monate später – lässt sich erahnen, wieso Sam Eisenstein die RTL-Produktion verlassen musste. Der Schauspieler hat rechtliche Schritte gegen die Produktion eingeleitet, wie „Bild“ berichtet.

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Das ist „Alles was zählt“:

  • Die Daily Soap läuft seit 2006 auf RTL – inzwischen zählt sie mehr als 3.000 Folgen
  • Die Serie spielt im Sport -und Wellnesscenter der Familie Steinkamp in Essen, in dem Eisläufer trainiert werden
  • Im Mittelpunkt steht das Eigentümerpaar Simone und Richard Steinkamp sowie deren Töchter Jenny und Vanessa
  • Neben Erfolg und Rivalität auf dem Eis stehen Liebe und Beziehungsdramen im Fokus der Handlung

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RTL-Star setzte sich gegen Mobbing ein – dann ließ ihn die Produktion angeblich im Stich

Hinter den Kulissen von „Alles was zählt“ soll es zu Spannungen gekommen sein – und das schon Mitte 2020, kurz nach dem Tod von AWZ-Star Ron Holzschuh. „Mobbing ist bei der UFA immer wieder Thema. Mein Mandant hat sich für die Opfer davon eingesetzt – und plötzlich war seine Rolle aus Produzenten-Sicht auserzählt“, behauptet Sam Eisensteins Anwalt Dr. Florian Aspöck.

Dem Schauspieler werde vorgeworfen, dass er interne Informationen an Dritte weitergegeben haben soll. Außerdem sei er beschuldigt worden, „homophob und rassistisch zu sein“. Schwere Vorwürfe, die das Aus seiner Karriere bedeuten könnten.

„Mein Mandant tauchte monatelang nicht mehr im Marketing oder den sozialen Medien der Serie auf. Die Produktionsfirma hat ihm geschadet. Jetzt will er rehabilitiert werden“, fordert Dr. Aspöck.

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RTL: Nach Klage von Sam Eisenstein – Produktionsfirma rechtfertigt sich

Seitens der UFA heißt es hingegen: „Die Mobbing-Vorwürfe sind an den Haaren herbeigezogen. Das hat es nicht gegeben.“ Der Geschäftsführer erklärt Eisensteins Ausstieg unterdessen als „auserzählt“.

Demnach habe es nichts mit Sam als Person zu tun, sondern der Tatsache, dass es für seine Rolle bei AWZ keine neuen Handlungsstränge mehr gegeben habe. „Das ist ein ganz normaler dramaturgischer Prozess, um eine tägliche Serie dauerhaft sehenswert und spannend zu gestalten.“

Sam Eisenstein ist jedoch nicht der einzige Schauspieler, der kürzlich aus der RTL-Soap ausgestiegen ist. Welcher Publikumsliebling ebenfalls bei „Alles was zählt“ das Handtuch werfen musste, erfährst du hier.