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Rentner muss in seinem Auto leben: Anstatt einer Toilette nutzt er Hundekotbeutel

Rentner Klaus hat nicht viel Geld zum Leben. Der 59-Jährige lebt in seinem alten Audi. Die Lebensumstände sind eine Katastrophe.

Klaus Auto
u00a9 RTLZWEI, Good Times Fernsehprodu

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Es sind Zustände, wie man sie sich kaum schlimmer ausmalen könnte. Jahrelang hat Rentner Klaus für sein Geld gearbeitet. Doch für seinen Ruhestand blieb davon nicht viel übrig. Gerade einmal 1.056,12 Euro bekommt er im Monat. Viel zu wenig. Und so entschloss sich der Rentner, fortan in seinem alten Audi zu leben. Den hat der Protagonist der RTL-Zwei-Armutsdoku „Armes Deutschland“ auf einem kostenlosen Parkplatz geparkt.

Das jedoch bringt so einige Probleme mit sich. Körperhygiene oder einfach nur normale Toilettenbesuche sind auf dem kleinen Parkplatz nicht möglich, wie Rentner Klaus in der Folge „Armes Deutschland“, die RTL Zwei am Dienstag (23. April 2024) um 20.15 Uhr ausstrahlt, berichtet. Er muss das nutzen, was er hat.

Rentner muss in seinem Auto leben

Sein großes Geschäft beispielsweise verrichtet Klaus in Hundekotbeuteln, die in einem Automaten am Wegesrand angeboten werden. Doch wie konnte es soweit kommen? Nach der Trennung von seiner Frau hatte der Rentner seine Mietwohnung verloren, ein neues Zuhause fand er danach nicht mehr.

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„Ich habe mich mittlerweile damit arrangiert. Es geht alles“, sagt der Rentner traurig. So vermisse er ein normales Badezimmer, er müsse jedoch optimistisch bleiben und weiter kämpfen.

Rentner Klaus kommen die Tränen

Im Interview mit RTL Zwei jedoch merkt man Klaus deutlich an, wie schlecht es ihm wirklich geht. Er wisse nicht, wie seine Zukunft aussehe, sagt der Korbacher unter Tränen. In einer betreuten Wohneinrichtung jedoch will der 59-Jährige nicht leben. Da würden „lauter Junkies wohnen“, so Klaus. Er will eine normale Wohnung für sich allein.



Eine Alternative wäre eine Wohneinrichtung nur als Zwischenschritt zu den eigenen vier Wänden. Sein Leben wolle er dort nicht verbringen. Bleibt nur zu hoffen, dass er eine schnelle Entscheidung trifft. Ein Winter im Auto könnte lebensgefährlich für den 59-Jährige werden.