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Netflix: Deutscher Film ist im Rennen für Oscars 2023 – sein Vorgänger gewann bereits zwei Goldjungen

Das Netflix-Imperium: Die größten Erfolge des Streaming-Riesen

Deutschland hat wieder Chancen auf einen Oscar! Der von Netflix produzierte Film hat sich für die Kategorie „Bester internationaler Spielfilm“ qualifiziert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Netflix-Produktion am Ende wirklich mit einem der begehrten Goldjungen ausgezeichnet wird, ist sogar recht hoch. Schließlich hat dieselbe Geschichte schon einmal bei der Preisverleihung abgesahnt.

Netflix hängt Til Schweiger ab: „Im Westen nichts Neues“ soll Oscar nach Deutschland holen

Im März 2023 ist es wieder so weit: Die Crème de la Crème Hollywoods trifft sich erneut im Dolby Theatre in Los Angeles, um die besten Produktionen der Filmindustrie zu feiern. Neben den wichtigsten Kategorien wie „Beste/r Hauptdarsteller/in“ oder „Bester Film“ wird hierzulande vor allem auf den Preis für den „Besten internationalen Spielfilm“ geachtet.

Denn: Dieses Mal soll Deutschland tatsächlich gute Chancen auf einen der Oscars haben. Die Rede ist von einer Neuverfilmung des Kriegsdramas „Im Westen nichts Neues“. Und das, obwohl es noch nicht einmal einen Trailer zum Film gibt. Zumindest einen Starttermin hat Netflix bereits veröffentlicht: Es ist der 28. Oktober.

Der Film von Regisseur Edward Berger hat sich im Ausschlussverfahren der Jury gegen acht andere Streifen aus Deutschland – darunter „Lieber Kurt“ von Til Schweiger – durchgesetzt und geht nun für einen Oscar ins Rennen.

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Das ist Netflix:

  • Das Unternehmen wurde 1997 gegründet – zunächst war es nur eine Online-Videothek, die Filme und DVDs versendete
  • Inzwischen zählt der Streamingdienst weltweit über 220 Millionen Abonnenten
  • Die Kosten für ein Abo liegen zwischen 7,99 Euro (Basis-Abo) und 17,99 Euro (Premium) pro Monat

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Netflix verfilmt „Im Westen nichts Neues“ neu – das Original gewann zwei Oscars

Es handelt sich dabei um die erste deutsche Verfilmung des Antikriegs-Romans von Erich Maria Remarque aus dem Jahr 1928. In den USA wurde die Geschichte bereits 1930 verfilmt. Bei der Oscar-Verleihung im selben Jahr wurde der Film von Regisseur Lewis Milestone mit gleich zwei Preisen (für „Bester Film“ und „Beste Regie“) ausgezeichnet.

Gut möglich also, dass die Academy noch immer vom fesselnden Kriegsdrama angetan und auch der deutschen Version zugeneigt sein könnte.

Wirft man jedoch einen Blick auf die vergangenen Gewinner in der Kategorie der fremdsprachigen Filme, wird schnell deutlich, wer die Nase vorne hat. Italien hat bisher die meisten Auszeichnungen als „Bester internationaler Spielfilm“ erhalten. Mit welcher Produktion sie dieses Mal ins Rennen gehen, ist noch nicht bekannt. Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen bei der Academy ist der 3. Oktober 2022.

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