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Netflix: Ist der Sex in „365 Days“ echt? Kameramann offenbart intime Details

Netflix: Ist der Sex in „365 Days“ echt? Kameramann offenbart intime Details

© Netflix/Karolina Grabowska

Das Netflix-Imperium: Die größten Erfolge des Streaming-Riesen

Kaum eine Filmreihe wird in den sozialen Medien so heftig zerrissen wie die Netflix-Erotikfilme „365 Days“. Ähnlich wie beim Dschungelcamp spottet jeder über den Inhalt, doch gleichzeitig will es sich jeder anschauen.

Und so landet auch „365 Days – Noch ein Tag“, Teil 3 der Reihe, auf Platz 1 der Netflix-Charts. Bei dem Anblick der heftigen Sexszenen stellen sich Zuschauer immer wieder die Frage: Ist der Geschlechtsverkehr vor der Kamera echt? Wir klären auf, ob explizite Szenen gezeigt werden.

Netflix: „365 Days“-Kameramann wird deutlich – „Wir machen keinen Porno“

Für ihre angebliche Verherrlichung der Mafia und dem vermehrten Einsatz von Sexszenen, die sexuelle Gewalt beinhalten, geraten die „365 Days“-Filme immer wieder in die Kritik. Während viele Zuschauer sie als Pornos abstempeln, ist den Machern der Filmreihe es sogar sehr wichtig, dass die Dramen eben nicht als dieses wahrgenommen werden.

Die anschaulichen Sexsequenzen lassen jedoch sehr wohl den Anschein erwecken, als würden die Schauspieler vor der Kamera intim werden. Müssen die „365 Days“-Stars also wirklich Sex miteinander haben?

Was ist in den „365 Days“-Filmen echt und was wird nur gefaket? Ein Kameramann packt aus.
Was ist in den „365 Days“-Filmen echt und was wird nur gefaket? Ein Kameramann packt aus.
Foto: Netflix/Karolina Grabowska

Im Interview mit „Variety“ stellt Kameramann Bartek Cierlica klar: „Wir wollten keinen Porno machen.“ Der Sex sei demnach nicht echt, jedoch habe man hinter den Kulissen verstärkt darauf geachtet, es so realistisch wie möglich aussehen zu lassen.

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Das ist die „365 Days“-Reihe:

  • Das polnische Erotikdrama „365 Days“ ist 2020 bei Netflix erschienen
  • Der Film erregte aufgrund seiner von Gewalt geprägten Sexszenen weltweit Aufmerksamkeit – und bekam die „Goldene Himbeere“ in der Kategorie „Schlechtestes Drehbuch“ verliehen
  • Im April 2022 folgte die Fortsetzung „365 Days – Dieser Tag“
  • Teil 3 mit dem Titel „365 Days – Noch ein Tag“ erschien am 19. August 2022 bei Netflix

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Netflix: Besondere Bedingungen am Set von „365 Days“

„Da wir mit der Handkamera gedreht haben, habe ich ihre Bewegungen verfolgt und versucht, ihre Leidenschaft auf eine natürliche, aber schöne Weise zu zeigen. Wir wollten, dass der Sex sehr authentisch ist“, berichtet Cierlica. Dazu habe er zum Beispiel das Flüstern der Darsteller sowie ihre schweren Atemzüge und den tropfenden Schweiß eingefangen.

Die Aufnahmen sollten „natürlich und authentisch sein, aber nicht die Grenze zur Pornografie überschreiten“. Um diese Intimität vor der Kamera zu erreichen, sei die Crew am Set „auf ein absolutes Minimum reduziert“ worden.

Die „365 Days“-Filme sind vor allem für ihre deutlichen Sexszenen bekannt.
Die „365 Days“-Filme sind vor allem für ihre deutlichen Sexszenen bekannt.
Foto: Netflix

„Wir wollten, dass die Kamera so unsichtbar wie möglich ist, um die Schauspieler agieren zu lassen, deshalb waren die Einstellungen sehr, sehr lang“, berichtet Bartek Cierlica von den Dreharbeiten. Die größte Herausforderung dabei bestand für ihn darin, es verführerisch und erotisch aussehen zu lassen, ohne dass „es dem guten Geschmack und meiner Ästhetik zuwiderläuft“.

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Den Geschmack der Netflix-Kunden scheint er jedoch verfehlt zu haben. Die Reaktionen auf den neuen Film sind eindeutig.