„Joko und Klaas“-Show: Teddy-Aktion sorgt für Wut – „Sind wir solche Menschen geworden?“

Bei  „Joko und Klaas gegen Prosieben“ tarten die beiden am Abend wieder gegen ProSieben an. Dabei kam es auch zu einem Aufreger, der die Fans richtig wütend machte. (Symbolbild)
Bei „Joko und Klaas gegen Prosieben“ tarten die beiden am Abend wieder gegen ProSieben an. Dabei kam es auch zu einem Aufreger, der die Fans richtig wütend machte. (Symbolbild)
Foto: imago images / Chris Emil Janßen

Bei „Joko und Klaas gegen Prosieben“ treten die beiden Entertainer wieder gegen ihren Heimatsender an - um sich erneut 15 Minuten Sendezeit zu erspielen, die die beiden TV-Moderatoren komplett nach eigenen Vorstellungen gestalten dürfen.

In sechs Spielen haben die zwei Moderatoren die Möglichkeit, sich Vorteile für das Finale am Ende der Sendung zu erspielen. Bei Spiel Nummer drei von „Joko und Klaas gegen Prosieben“ zeigte Joko großes Herz. Das bestrafte ProSieben sofort - sehr zum Unmut der Fans.

Die hätten Joko und Klaas nämlich den Punkt für das Spiel mehr als gegönnt.

„Joko und Klaas gegen Prosieben“: Aktion macht Fans richtig wütend

Bis zum dritten Spiel schien es ein glatter Durchmarsch bei „Joko und Klaas gegen ProSieben“ zu werden. Beim ersten Spiel „Aushalten“ sich bezwangen die beiden Entertainer drei von vier Herausforderungen und sicherten sich schon früh den ersten Vorteil für das Finale. Vor allem Jokos Lachgas-Konsum sorgte dabei für gute Unterhaltung.

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Während des Konsums des Gases musste er auf einem Bein stehen und eine Platte auf seinem Kopf halten, auf der Klaas eine kleine Drohne landen sollte. Die einzige Herausforderung, die die beiden nicht schaffen. Doch die Sprüche, die Joko während seines Lachgas-Rausches raushaute, entschädigten die Zuschauer umso mehr.

„Take it easy bro, take it easy“ oder „Joining the Lachgas-gang“, säuselte der 40-Jährige sichtlich benebelt ins Mikrofon.

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Joko auf Lachgas

Eine Wirkung, die auch in die nächste Aushalten-Herausforderung anhielt, wo er nach einer sportlichen Einlage außer Puste sagte: „second kick coming in“, und nur noch von „ganz vielen Punkten“ sprach.

Auch in Spiel Nummer zwei schlugen sich die beiden souverän gegen Matthias Opdenhövel und Michael Patrick Kelly im Papierfliegerbauen. Doch dann folgte Spiel drei, welches bei den Zuschauern und vor allem den Kommentatoren in den sozialen Netzwerken für viel Unmut sorgte.

Entertainer sollen Riesen-Teddy an Raststätte aussetzen

Darin wurden Joko und Klaas in einen Raum für die Aufbewahrung von Requisiten von Prosieben gefahren, wo sie einen gigantischen Teddy-Bären vorfanden. Den galt es innerhalb einer Stunde an einen 22 Kilometer entfernten Rastplatz zu bringen.

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Das ist „Joko und Klaas gegen ProSieben“:

  • Die Show lief erstmals im Mai auf ProSieben
  • Dabei treten Joko und Klaas im Team gegen verschiedene Stars von ProSieben und andere Prominente in Spielen an
  • Gewinnen sie, bekommen sie am Folgetag 15 Minuten Sendezeit um 20.15 Uhr auf ProSieben
  • Bei einer Niederlage müssen sie eine Aufgabe von ProSieben erfüllen

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Dabei musste der riesige Bär einiges über sich ergehen lassen: Einen mehrere Meter hoher Fall aus dem Fenster, einen Sturz von einem Golf-Caddy und ein eine Menge Fußbodendreck durch den er gezogen wurde. Entsprechend lädiert kam der Fell-Riese schließlich an der Raststätte an. Die geforderte Zeit hatten die beiden Herausforderer eingehalten.

Am Rastplatz wurde es sentimental. Einsam und verdreckt lehnte der Bär an einem Laternenpfahl, als Joko und Klaas mit ihrem viel zu kleinen weißen Wagen den Rastplatz verlassen.

Joko mit rührender Geste

Auch Klaas scheint es nicht richtig zu gefallen, den Bären an diesem Ort so alleine zurückzulassen. „Sind wir solche Menschen geworden?“, fragt er Joko.

Die nächste Überblende geht zurück ins Studio. Dort stehen Joko und Klaas gemeinsam mit Steven Gätjen, der den beiden gerade den dritten Vorteil für das gewonnene Spiel auf dem digitalen Spielbord einträgt. Doch es kommt alles ganz anders.

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Denn Joko hatte eine Überraschung für Klaas. Er habe die gesamte Nacht darüber nachgedacht, dass sie den Bären so allein am Rastplatz zurückgelassen hatten. Deswegen sei er noch einmal umgedreht. Zwei Helfer trugen den Bären zurück ins Studio. Und dann passierte die Aktion, die die Fans wirklich wütend machte.

Fans rasten wegen dieser Aktion aus

Denn Steven Gätjen erkannte den beiden ihren dritten Punkt einfach wieder ab! Auf Twitter äußerten viele ihren Unmut über den Punktabzug. Eine Auswahl der Reaktionen:

  • Was ist denn das für ein Bullshit jetzt das Spiel als verloren zu werten?!?“

  • „Du kannst den Punkt nicht abziehen du Monster“

  • „Was ist denn das jetzt für ein Schwachsinn mit dem Punktabzug?“

  • „Der Punkt wird ernsthaft abgezogen, weil Joko den Bären zurückgeholt hat?! Wie dämlich ist das denn?“

Einige gingen sogar noch weiter. So ging ein Nutzer sogar soweit, dass er ankündigte: „Sorry, das ist unfassbar bescheuert. Fernseher aus!“

Ein weiterer Nutzer attackierte den Sender ebenfalls heftig: „Scheiße Pro7, was stimmt nicht mit euch!“ Joko habe durch seine Aktion gezeigt, dass man den die Welt nicht zumüllen müsse und der Teddy vielleicht auch andernorts ein schönes Zuhause gefunden hätte.

Andere kritisierten jedoch, die Aktion wirke abgesprochen und unecht. Ein Nutzer vermutete zudem, dass dies ein klares Indiz sei, dass die beiden am Ende die Show gewinnen werden. „Sonst hätten die nie einen Punkt dafür abgezogen“, die Schlussfolgerung des Nutzers.

Finale endet dramatisch

Im nächsten Spiel gegen „Evil“ Jared Hasselhoff zogen die beiden allerdings ebenfalls den Kürzeren. Wie auch beim Finalspiel. Ob hier allerdings der eine Punkt mehr eine entscheidende Rolle gespielt hätte, ist im Nachhinein natürlich schwierig abzuschätzen.

Joko und Klaas mussten mehrere Papp- und Styroporwände durchbrechen und waren dabei an Bungee-Seilen, die auf Spannung standen, festgemacht. Beide liefen aufeinander zu und sollten sich in der Mitte umarmen. Joko kam auf seiner Seite auch gut voran - Klaas geriet jedoch schnell ins Schwimmen und schaffte es am Ende nicht rechtzeitig, bis zu Joko vorzudringen. (dav)

 
 

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