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James Bond: Wer wird neuer 007? Macher lassen reihenweise Darsteller durchfallen – „Funktioniert nicht“

Die Suche nach einem neuen James Bond läuft für die Macher nicht wie geplant. Jetzt muss das Studio umplanen.

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u00a9 IMAGO / ZUMA Press (Montage: DER WESTEN)

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Kaum eine Frage hat in der Filmwelt eine größere Brisanz als: Wer wird der neue James Bond? Seit über 60 Jahren gehört das 007-Franchise zu den erfolgreichsten Reihen der Kinogeschichte. In 25 Filmen verkörperten sechs Darsteller den Geheimagenten mit der Lizenz zum Töten.

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Im Herbst 2021 verabschiedete sich Daniel Craig mit „Keine Zeit zum Sterben“ von der Rolle. Seitdem läuft die Suche nach einem neuen James Bond auf Hochtouren. Die Macher hatten auch schon eine Idee, wie es mit 007 auf der großen Leinwand weitergehen sollte – doch jetzt wird plötzlich alles anders.

James Bond: Neue Pläne für 007-Nachfolger

Als Daniel Craig in „Casino Royale“ (2006) erstmals James Bond verkörperte, war er 37 Jahre alt – bei seinem 007-Abschied war er 55. Man könnte also guten Gewissens sagen: Craig war in seiner Bond-Zeit im besten Alter. Bei seinem Nachfolger sah es zunächst jedoch so aus, als wollten die Macher einen komplett anderen Weg einschlagen.

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Wer wird der neue James Bond nach Daniel Craig? Foto: IMAGO / ZUMA Press

Von einem jungen Bond war die Rede – Ende 20, Anfang 30. Er sollte in der Lage sein, die Bond-Rolle für die nächsten 10-15 Jahre auf seinen Schultern zu tragen. Stars wie Aaron Taylor-Johnson (32, „Bullet Train“) oder Regé-Jean Page („34, Bridgerton) waren im Gespräch, „Spider-Man“-Star Tom Holland (26) brachte sich selbst in die Diskussion.

Aber daraus wird jetzt wohl nichts – denn offenbar hat keiner der motivierten Jungspunde die 007-Macher überzeugen können.

Doch kein junger James Bond

Casting-Regisseurin Debbie McWilliams fand in einem Interview mit „RadioTimes.com“ deutliche Worte. „Wir haben uns eine Menge junger Schauspieler angesehen“, meint sie, „und ich glaube einfach nicht, dass sie der Tragweite der Rolle gerecht wurden. Sie hatten nicht die Erfahrung, sie hatten nicht die mentale Fähigkeit, die Rolle anzunehmen – denn es ist nicht nur die Rolle, die sie übernehmen, es ist eine massive Verantwortung.“


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Eine ernüchternde Erkenntnis – die die Macher zu einer krassen Entscheidung zwangen. Die Idee eines jungen James Bond wurde gestrichen „und wir fingen noch mal von vorne an“. Jetzt darf ein Bond-Darsteller auch gerne wieder Mitte oder Ende 30 sein – einen etablierten Hollywoodstar braucht das Studio dafür aber nicht, obwohl Namen wie Idris Elba oder Tom Hardy noch immer durch die Foren geistern.

Bisherige 007-Stars waren zuvor unbekannt

„Timothy Dalton war bekannt, aber eher als Shakespeare-Schauspieler. Pierce Brosnan war bekannt, aber nur aus dem Fernsehen. Roger More war bekannt aus dem Fernsehen. Sean Connery war das nicht – niemand hatte zuvor von ihm gehört“, erinnert sich McWilliams. Auch Daniel Craig kannte lediglich eine kleine Anzahl von Independent-Kino-Fans, bevor er die 007-Rolle übernahm.

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Die Suche geht also weiter – und die 007-Fans müssen sich noch weiter gedulden.