Veröffentlicht inPromi-TV

„Bares für Rares“: Horst Lichter muss eingreifen – „Dürfen wir nicht“

Bei „Bares für Rares“ muss Horst Lichter ein Machtwort sprechen – so leid es ihm auch tut.

Bares für Rares
© Screenshot ZDF

Das ist Bares für Rares

Sie ist eine der beliebtesten Nachmittagsshows im deutschen Fernsehen: Die ZDF-Sendung "Bares für Rares".

In einer traumhaften Kulisse eines Weinkellers treffen ZDF-Moderator Horst Lichter und Expertin Wendela Holz auf Clemen Veeser. Der 54-Jährige will seinen antiken Löffel bei „Bares für Rares“ in Geld umtauschen.

Zunächst sehen die Chancen bei „Bares für Rares“ für den Kandidaten gut aus, doch plötzlich fällt der Expertin etwas auf. Damit hat zu Beginn niemand gerechnet.

„Bares für Rares“: Was mag dieser Silberlöffel wohl wert sein?

Zunächst erklärt Clemens Veeser wie er an den silbernen Löffel gekommen ist. Die Frau eines befreundeten Ehepaars habe den 54-Jährigen in ihrem Nachlass erwähnt und ihm erlaubt, nochmal im Haus nachzuschauen, ob ihm etwas gefalle. „Also bin ich mit dem Nachlassverwalter durch das Haus und in einem Raum in einer Kommode war dieser Löffel.“

Bares für Rares
„Bares für Rares“: Expertin Wendela Holz, Horst Lichter und Kandidat Clemens Veeser. Foto: Screenshot ZDF

Die Goldschmiedin und Edelsteingutachterin Wendela Holz inspiziert den Löffel genau und kann zunächst bestätigen, dass der Löffel tatsächlich aus echtem Silber besteht. Auf der Gravur ist die Jahreszahl 1598 zu lesen – ein Indiz dafür, dass es sich hier um einen wahren Schatz handeln könnte. Doch dann folgt die bittere Ernüchterung.

DIESES Detail lässt Träume platzen

„Es handelt sich hier um einen Nachguss und somit um eine Fälschung. Das Urstück ist echt, aber die Nachgüsse sind gefälscht“, so das knallharte Urteil der Expertin. Bedröppeltes Gesicht beim Besitzer und auch Horst Lichter will es nochmal genau wissen: „Das heißt es kann 30 Jahre alt sein, das ist scheiß egal?“ Damit bringt es der Moderator ungewollt auf den Punkt. „In den 80er-Jahren gab es einen regen Handel mit den gefälschten Stücken, weil Sammler Tausende von Euro dafür bezahlt haben. Es tut mir im Herzen weh, ich hätte Ihnen gerne etwas anderes gesagt“, erklärt Holz.  


Noch mehr News:


Für den Kandidaten hat das bittere Folgen. „Mein Lieber, ich kann und darf dir natürlich keine Händlerkarte geben“, wird Lichter deutlich. Irgendwann behaupte jemand, dass der Löffel echt sei, und dann hätten alle Beteiligten ein großes Problem. “Und schon haben wir etwas Gefälschtes in den Umlauf gebracht und schädigen damit irgendjemanden und das dürfen wir nicht.” Clemens Veeser verlässt das Studio enttäuscht und verlässt die Trödelshow mit etwas Raren, aber ohne Bares.