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„Bares für Rares“: Rarität fiel vom Laster – Lichter ist skeptisch

Eine Rarität, die vom Laster fiel, soll nun bei „Bares für Rares“ einen neuen Besitzer finden. Doch welchen Einfluss hat ihre Historie?

Lichter skeptisch
u00a9 Screenshot ZDF

Das ist Bares für Rares

Sie ist eine der beliebtesten Nachmittagsshows im deutschen Fernsehen: Die ZDF-Sendung "Bares für Rares".

Was haben „Bares für Rares“, ein Hotel in Erfurt und ein litauischer LKW gemeinsam? Gute Frage, oder? Wir lösen auf: Sie alle waren mehr oder weniger lang Heimat einer Frauen-Büste. Klingt komisch? Wir klären auf.

Zusammen mit jener Bronze-Figur war das Hoteliers-Ehepaar Sabine und Olaf Kalkkuhl aus Erfurt zu „Bares für Rares“ gekommen. Die beiden betreiben in der thüringischen Landeshauptstadt ein kleines Hotel. Doch wie kamen sie an die Büste mit dem Namen „Traum“?

Büste vom Laster entpuppt sich als „Bares für Rares“-Sensation

Es war ein Zufall, erklärte Olaf. „Wir haben ein historisches Haus, das haben wir selber restauriert, dann war ich auf dem Schrottplatz und habe historische Baumaterialien gesucht. Dann hat ein LKW aus Litauen vor unsere Füße abgekippt und da kullerte mir die Büste vor die Füße“, berichtet der Hotelier.

Das konnte Horst Lichter kaum glauben: „Du erzählst mir jetzt ernsthaft, die ist dir von einem Lkw genau vor die Füße gekullert?“ Doch genau so war es, versicherte Olaf Kalkkuhl. Horst hatte aber noch mehr Fragen.

Bueste
Diese Büste fiel von einem litauischen Laster. Foto: Screenshot ZDF

„Wen hast du dann wie gefragt, dass sie dann auch in dein Eigentum kommt?“, wollte der skeptische „Bares für Rares“-Moderator weiter wissen. Den Schrotthändler, erklärte der Hotelier weiter. Der habe sie gewogen und für 68 Euro Materialpreis an ihn verkauft. Wahnsinn.

Bomben-Geschäft bei „Bares für Rares“

Doch wer hatte nun das bessere Geschäft gemacht? Ganz klar: die beiden Hoteliers. So stamme die Büste von der bekannten polnischen Künstlerin Zofia Baltarowicz-Dzielinska, wie Bianca Berding erklärte. „Hier haben wir eine patinierte Bronze vorliegen. Und zwar eine sehr schwere mit sehr, sehr viel Material. In einer wunderbaren Größe. Wir haben hier keine kleine Plastik, sondern sie ist wirklich deutlich größer.“

Doch würde auch der Preis groß sein? Schließlich wünschten sich die Erfurter stattliche 500 Euro. Viel zu wenig, fand die „Bares für Rares“-Expertin. „Es ist eine unglaublich gut gemachte Arbeit in einer ganz tollen Größe und ich bin bei 1.800 bis 2.500 Euro“, so die 46-Jährige.


Und so entwickelte sich bei den Händlern ein Bietergefecht zwischen Waldi und Julian Schmitz-Avila. 1.550 Euro bot der Mann aus der Eifel schlussendlich. Da schlugen die Thüringer ein. Immerhin satte 1.482 Euro Gewinn für die „Bares für Rares“-Kandidaten.