„Bares für Rares“: Bitter! Chanel-Gürtel sorgt für Verwirrung – Duisburger entgehen mehrere Hundert Euro

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Bei dieser Verhandlung werden einige „Bares für Rares“-Zuschauer sicherlich enttäuscht den Kopf schütteln. Diejenigen unter ihnen, die sich mit der Fashionbranche auskennen, wissen: Für ein Objekt des Pariser Modekonzerns Chanel kann man im Netz mehrere Tausend Euro verlangen.

Doch in der ZDF-Trödelshow hat davon keiner eine Ahnung. Einem Vater-Tochter-Duo aus Duisburg entgehen bei „Bares für Rares“ mindestens 700 Euro.

„Bares für Rares“: Verkäufer-Duo staunen – sie ahnen nicht, wie beliebt ihr Stück bei Sammlern ist

Zugegeben, der Weg von Duisburg ins Pulheimer Walzwerk ist für Lisa und ihren Vater Xhevdet nicht gänzlich umsonst gewesen. Mit einem Chanel-Hüftgürtel ihrer Groß- bzw. Schwiegermutter im Gepäck erleben sie erst einmal eine große Überraschung.

Denn: „Wir wissen bis heute nicht, was sie damals dafür bezahlt hat“, erklärt Xhevdet, der kurz darauf einen unglaublichen Schätzpreis zu hören bekommt.

Während der Wunschpreis der Verkäufer bei 600 Euro liegt, bewertet „Bares für Rares“-Expertin Wendela Horz den Gürtel aus Aluminiumbronze mit bis zu 1.500 Euro. Das entspricht auch dem Mindestpreis, den man auf Second-Hand-Portalen für Designerware erwarten dürfte. Im Netz werden manche Chanel-Gürtel sogar für über 3.000 Euro gehandelt.

Der Auftritt von Lisa und Xhevdet im Händlerraum erweckt also einen vielversprechenden Eindruck.

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Die Berufe der „Bares für Rares“-Experten:

  • Albert Maier (Kunst- und Antiquitätenhändler)
  • Dr. Heide Rezepa-Zabel (Kunsthistorikerin)
  • Detlev Kümmel (Galerist)
  • Wendela Horz (Goldschmiedin)
  • Sven Deutschmanek (Kunst- und Antiquitätenhändler)
  • Dr. Bianca Berding (Kunsthistorikerin)
  • Colmar Schulte-Goltz (Kunsthistoriker und Galerist)
  • Dr. Friederike Werner (Kunsthistorikerin und Ägyptologin)

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„Bares für Rares“-Händler sind ratlos: „Keiner von uns weiß, wie es wirklich gehandelt wird“

Der erste Eindruck der Händler deutet ebenfalls Großes an. Als Julian Schmitz-Avila, Esther Ollick und Co. erfahren, dass es sich um einen originalen Chanel-Gürtel handelt, platzt es aus ihnen: „Leck mich an de Söck!“

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Doch bei der darauffolgenden Bieterrunde halten sich die TV-Stars plötzlich bedeckt und dümpeln bei etwa 200 Euro herum. „Keiner von uns weiß, wie es wirklich gehandelt wird“, gibt Elke Velten zu.

Als Xhevdet ihnen klarmacht, wie hoch die Expertise das Schmuckstück bewertet hat, geht die Verhandlung weiter. Doch bei 700 Euro ziehen sich die Händler schließlich zurück. Mehr wollen sie für das modische Accessoire nicht ausgeben.

Am Ende verkaufen Vater und Tochter den Gürtel für 800 Euro an Elke Velten. Ein bitterer Verlust, wenn man bedenkt, wie viel Geld Sammler und Modeliebhaber dafür gezahlt hätten.

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Deutlich erfolgreicher bei „Bares für Rares“ lief es für Elektrotechnik-Ingenieur Thorsten. Nach der vielversprechenden Expertise muss er erst einmal Rücksprache halten.