Flughafen: Zöllner entdecken stinkenden Koffer – und erleben Schock

In einem Koffer eines Mann entdeckte der Zoll etwas Ekelhaftes. (Symbolbild)
In einem Koffer eines Mann entdeckte der Zoll etwas Ekelhaftes. (Symbolbild)
Foto: imago images / epd

Hannover. Schock für Beamte am Flughafen Hannover. Ein erfahrener Zollbeamter am Flughafen hat wahrscheinlich schon so einiges erlebt und entdeckt. Geschmuggelte Kunst, exotische Tiere und jede Menge Drogen. Was der Zoll am Flughafen Hannover im Koffer eines Mannes fand, dürfte aber selbst beim erfahrensten Zöllner für weiche Knie gesorgt haben.

Ein 45 Jahre alter Ghanaer, der in Hannover lebt, wurde bei seiner Einreise kontrolliert. Weil aus seinem Koffer ein extremer Gestank durch die Flughafenhalle zog, wurden die Beamten stutzig. Deshalb musste der Mann seinen Koffer öffnen.

Flughafen Hannover: Beamte machen Ekel-Fund im Koffer

Und plötzlich schlug den Beamten der pure Ekel entgegen: In dem Gepäckstück befand sich eine 4,5 Kilogramm schwere tote Ratte.

Genauer gesagt handelte es sich dabei um die Große-Rohrratte (lat. Thryonomys swinderianus), die ausschließlich in Afrika lebt.

„Die Kollegen sahen große Nagezähne, ein nasses Fell und einen Schwanz und haben den Koffer aufgrund des Gestankes sofort wieder schließen müssen“, sagte der Pressesprecher vom Hauptzollamt Hannover.

Der Grund, warum der Mann eine tote Ratte im Koffer bei sich hatte, ist noch absurder.

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Mann wollte lecker Süppchen kochen

Der Ghanaer gab bei der Befragung durch die Zollbeamten an, dass er das Nagetier aus seinem Heimatland mitbrachte, um es in einer Suppe zu verarbeiten. Daraus wurde nun allerdings nichts.

Eine hinzugerufene Amtsveterinärin beschlagnahmte das Tier. Es bestand Seuchengefahr, weshalb die „Suppenzutat“ sofort vernichtet werden musste.

Auf den 45-Jährigen kommt nun ein Bußgeld zu. Auch die Kosten für die Vernichtung der Ratte muss der Mann aus Hannover selbst tragen. (jg)

 
 

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