„Bares für Rares“ im ZDF: Frau will ihrem toten Bruder ein Geschenk machen und wird schwer enttäuscht

Horst Lichter war bei „Bares für Rares“ im ZDF gerührt von Dagmars Wunsch. (Archivbild)
Horst Lichter war bei „Bares für Rares“ im ZDF gerührt von Dagmars Wunsch. (Archivbild)
Foto: Frank Hempel / ZDF und Frank Hempel
  • „Bares für Rares“ im ZDF: In der Trödelshow mit Horst Lichter verkauft Dagmar Albers (48) aus Wuppertal eine Skulptur
  • Damit will sie ihrem verstorbenen Bruder ein ganz besonderes Geschenk machen

Pulheim. Bei „Bares für Rares“ im ZDF werden nicht nur Raritäten und Krimskrams verkauft: Immer wieder erzählt die Trödel-Show mit Horst Lichter Geschichten, die das Leben schreibt.

So auch, als Dagmar Albers (48) ins Fernsehstudio von „Bares für Rares“ in Pulheim tritt. Im Arm trägt die Industriekauffrau eine Skulptur, ein Erbstück der Familie.

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Der tunesische Wasserträger aus mehrfarbiger Bronze begleitet Dagmar schon, seit sie ein Mädchen ist. „Er ist so ein Erinnerungsstück aus der Kindheit. Er war immer da, stand immer an einer bestimmten Platz“, erzählt sie Horst Lichter, „jetzt hat er den Platz getauscht und gefällt nicht mehr jedem.“

„Bares für Rares“ im ZDF: Dagmar rührt Horst Lichter

Es gibt aber noch einen anderen Grund, weshalb sich Dagmar von der Kindheitserinnerung trennen will: Sie erhofft sich zwischen 800 und 1000 Euro, um ihrem im vergangenen Jahr verstorbenen Bruder eine Grablampe für dessen Grab kaufen zu können.

Horst Lichter ist hörbar gerührt, als er zuversichtlich sagt: „Da bekommst du mit Sicherheit etwas außergewöhnlich Schönes für.“

Die Schätzungen von Experte Detlev Kümmel gehen sogar noch viel höher und liegen bei 1500 bis 2000 Euro für die mehr als 100 Jahre alte Bronzefigur des französischen Künstlers Jean Didier Début.

Mit der „Bares für Rares“-Händlerkarte und entsprechend hohen Erwartungen tritt Dagmar vor die Händler. „Ich bin unheimlich aufgeregt.“

Im Händlerraum gibt es erst mal eine Enttäuschung

Doch im Händlerraum ist die Enttäuschung erst einmal groß: Das erste Gebot liegt bei mickrigen 400 Euro. Nur langsam klettert der Preis. Am Ende kommt es zum Showdown zwischen Kunsthändler Fabian Kahl und Juwelierin Elke Velten-Tönnies.

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Bei 1200 Euro ist Schluss. Für diesen Preis nimmt Velten-Tönnies den Wasserträger mit. Mehr Geld, als Dagmar erwartet hatte. Sie ist total erleichtert: „1000 war meine Schmerzgrenze und das liegt darüber – besser hätte es nicht laufen können!“

 
 

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