„Bares für Rares“: Essenerin will alte Brosche ihrer Uroma verkaufen – doch das Urteil einer Händlerin ist knallhart

Die Essenerin Thordis Müller möchte bei eine wertvolle Brosche ihrer Uroma zu Geld machen.
Die Essenerin Thordis Müller möchte bei eine wertvolle Brosche ihrer Uroma zu Geld machen.
Foto: Screenshot ZDF

Thordis Müller (47) aus Essen hat ein ganz besonderes Familien-Erbstück bei „Bares für Rares“ im Gepäck. Die zahnmedizinische Fachangestellte aus der Ruhrgebietsstadt hat eine Brosche ihrer Uroma zur ZDF-Trödelshow mitgebracht.

35 Jahre ist die Brosche schon im Besitz der Urenkelin. „Sie ist schön, gefällt mir sehr gut, aber ich trage sie nicht“, ist die einfache Erklärung, warum sie das Schmuckstück loswerden will. Und am besten auch noch mit einem guten Preis für die hochwertige Brosche nach Hause gehen, das ist das Ziel der 47-Jährigen.

„Bares für Rares“ im ZDF: Essenerin will fast hundert Jahre alte Brosche ihrer Uroma verkaufen

Die Essenerin möchte außerdem gerne wissen, aus welchem Jahrhundert das Erbstück stammt. Da ist sie doch neugierig, gesteht sie ihr Anliegen gleich zu Beginn ihres Auftritts.

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Gesagt, getan. Als Horst Lichter sie begrüßt, fragt er: „Thordis? Ist das der Vor- oder Nachname?“ Und schiebt hinterher: „Ich wusste gar nicht, dass es ein Mädchenname ist.“ Die beiden schweifen ab, reden über Thordis' Hund. Der Labrador heißt nämlich - oh Wunder - Thor. Der Moderator gerät ins Schwärmen, erzählt von seinem Hund. Troll hieß er, sein Schäferhund. Nun, aber zurück zum Geschäft.

Schmuckexpertin Heide Rezepa-Zabel nimmt die Brosche unter die Lupe

Schmuckexpertin Heide Rezepa-Zabel ist ganz angetan von der Brosche, nimmt sie genau unter die Lupe und zählt jede Kleinigkeit auf. Thordis Müller lächelt stolz, während die Expertin die Vorzüge der Brosche hervorhebt.

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Da die in Goldgelb gefertigte Brosche nicht datiert ist, schätzt sie sie in die Zeit um 1930, da nach der Jahrhundertwende oft weißer Schmuck hergestellt wurde. Dabei wurde die Stabbrosche in Platin gefasst und mit Diamanten besetzt. In der Mitte befindet sich ein Brillant von 0,4 Karat in der Mitte, der von zwei Zuchtperlen umgeben ist.

Essenerin möchte von dem Geld eine Reise nach New York bezahlen

Die Essenerin hätte schon gerne 1000 Euro. „Ich möchte gerne nach New York mit meiner Tochter und einer Freundin“, sagt Thordis Müller. Alles in allen schätzt Rezepa-Zabel den Wert des 585er Goldschmuckstückes auf 700 bis 900 Euro.

„Wow, das ist wirklich eine wunderschöne Gelbgold-Brosche“, meint auch Händler Wolfgang Pauritsch. Doch dann fällt die einzige Frau der aktuellen Runde ein hartes Urteil: „Aber sie ist industriell gefertigt, das ist keine Handarbeit mehr“, sagt Susanne Steiger. Das sehe sie an der Verarbeitung. Thordis Müller versucht noch darauf hinzuweisen, dass es echte Zuchtperlen sind. Doch das hilft alles nichts.

Die Enttäuschung ist der Essenerin ins Gesicht geschrieben

500 Euro bietet die Händlerin. Die Enttäuschung ist der Essenerin ins Gesicht geschrieben. „Ein bisschen mehr möchte ich schon haben. Ich hatte mir mein Limit schon auf 700 Euro gesetzt“, sagt sie. Doch Susanne Steiger legt nur noch einen Zwanziger drauf. Besser als nichts, muss sich die Essenerin gedacht haben und geht den Deal ein.

Die ganze Folge „Bares für Rares“ kannst du online hier im ZDF nachschauen. (js)

 
 

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