100 Länder, 100 Frauen: Ein Deutscher geht auf Sex-Weltreise

Michael Berndt ist acht Jahre um die Welt gereist – und hat dabei nicht nur Sehenswürdigkeiten bestaunt.
Michael Berndt ist acht Jahre um die Welt gereist – und hat dabei nicht nur Sehenswürdigkeiten bestaunt.
Foto: Screenshot Facebook / Michael Berndt
  • Michael Berndt hatte sein altes immer gleiches Leben satt
  • Der gelernte Fleischer wollte die Welt sehen und startete mit Backpacking durch Australien
  • Doch schon bald fasste Berndt ein neues Ziel: In jedem neuen Land eine Einheimische flachlegen

Berlin.  Kurz vor Weihnachten 2008 steht für Michael Berndt fest: So geht es nicht weiter, ich muss weg. Er arbeitet damals im Schichtdienst am Fließband. Jeden Tag die gleichen Handgriffe, jeden Tag der gleiche Trott.

Berndt hat nicht nur die monotone Arbeit satt. Auch die gutbürgerliche Kleinkariertheit seiner Heimat, eines sächsischen Dorfs mit wenig mehr als 500 Einwohnern, ist dem gelernten Fleischer zuwider. Der 23-Jährige will möglichst weit weg: sechs Monate Backpacken durch Australien.

An Neujahr betrinkt sich Berndt noch einmal anständig, um dann am 2. Januar 2009 verkatert loszuziehen – mit nicht mehr als 700 Euro in der Tasche und ohne auch nur einen Brocken Englisch zu sprechen.

„Nuttenärger in Tijuana“

Acht Jahre später liegt seine Reise gerade erst hinter ihm. Die geplanten sechs Monate waren doch nicht ganz ausreichend. Denn Berndt kam unterwegs eine Idee: In jedem neuen Land, das er betrat, wollte er mindestens eine Einheimische flachlegen. Wie erfolgreich er dabei war, schildert er nun in einem Buch: „100 Länder, 100 Frauen, 100 Räusche: Meine verrückte Reise um die Welt“.

Und der Trip schien tatsächlich abwechslungsreich gewesen zu sein. Im Buch finden sich nämlich so illustre Kapitel wie „Vietnam: Die Schlangenblut-Erektion“, „Sex für einen Schlafplatz: Meine Tage mit Milf“ und „Nuttenärger in Tijuana“. Aber auch von Kulturschocks weiß Berndt zu berichten: „Japan: Das lange Warten auf Sex“.

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Wegen Sex am Strand im Knast

Während seiner Reise tappt der Sachse in viele Fettnäpfchen: Er schwimmt in einem Gewässer mit Krokodilen, wird überfallen, ausgeraubt und saß wegen Sex am Strand im Knast. Der „Bild“ erzählte Berndt, er habe auch zweimal geheiratet. „Einmal für das Visum in Australien, einmal völlig betrunken in Las Vegas.“

Seine Zielvorgabe in Sachen Sex hat er nach eigenen Angaben übrigens übertroffen. „Ich hatte deutlich mehr als hundert Frauen“, schreibt er in seinem Buch. Heute konzentriert er sich allerdings nur noch auf eine.

„Ich war bei 90 Ländern, als ich meine Freundin Lisa kennenlernte“, sagte Berndt. „Sie war total verständnisvoll, meinte, ich soll die 100 erst voll machen.“ (cho)

„100 Länder, 100 Frauen, 100 Räusche: Meine verrückte Reise um die Welt“ erschien beim Riva-Verlag, Preis: 16,99 Euro.