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Formel 1: „Bizarr und ärgerlich“ – hat ER alle angelogen?

Formel 1: „Bizarr und ärgerlich“ – hat ER alle angelogen?

Formel 1
© IMAGO/Beautiful Sports

Formel 1: Das sind die 10 legendärsten Strecken

Die Formel 1 trägt Jahr für Jahr ihre Rennen auf den spektakulärsten Rennstrecken der Welt aus. Wir zeigen euch die legendärsten Kurse der Königsklasse.

Der Krach in der Formel 1 nimmt einfach kein Ende. Rechtlich ist zwischen Oscar Piastri, McLaren und Alpine zwar alles geklärt, doch auch moralischer Ebene beharren besonders Piastri und Alpine auf ihren jeweiligen Versionen der Geschichte.

Dabei geht es vor allem um den Tag, als der Rennstall seinem Entwicklungsfahrer die vermeintliche Beförderung mitteilte. Was hat sich zugetragen? Belügt Piastri Fans und Formel 1 über die Abläufe dieses Moment?

Formel 1: Wechsel-Krach geht weiter

Es mutete sehr sonderbar, was sich in der Sommerpause abspielte. Nach dem Abgang von Fernando Alsonso hatte Alpine den Australier als (logischen) Nachfolger verkündet. Piastri jedoch widersprach öffentlich – weil er zu diesem Zeitpunkt bereits einen Vertrag mit McLaren hatte.

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Formel 1 – die Fahrer 2023

  • Red Bull: Max Verstappen, Sergio Perez
  • Ferrari: Charles Leclerc, Carlos Sainz
  • Mercedes: Lewis Hamilton, George Russell
  • Alpine: Esteban Ocon, offen
  • McLaren: Lando Norris, Piastri
  • Aston Martin: Lance Stroll, Fernando Alonso
  • Haas: Kevin Magnussen, offen
  • Alpha Tauri: Pierre Gasly, offen
  • Alfa Romeo: Valtteri Bottas, offen
  • Williams: Alexander Albon, offen

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„Ich hatte ein merkwürdiges Gefühl mit Alpine, und McLaren wirkte wie die beste Lösung für meine Zukunft“, erklärte der 21-Jährige jüngst seine Entscheidung. Seiner Meinung nach habe Alpine das auch gewusst und ihn dann dennoch als Fahrer präsentiert.

Was passierte im Simulator?

Laut Piastri habe ihn die Alpine-Führung nach dem Alonso-Abgang zu Aston Martin „während einer Simulator-Session“ angesprochen und ihm zu seiner teaminternen Beförderung gratuliert. Wie Teamchef Otmar Szafnauer anschließend verriet, habe Piastri „gelächelt und sich bedankt“.

Piastri stellt die entsprechende Situation als „bizarr und ärgerlich“ da. In seiner Version sei dies nämlich vor einigen Teammitgliedern geschehen. „Ich wollte keine Szene vor ihnen machen. Als wir unter uns waren, habe ich Otmar noch mal unsere Position deutlich gemacht“, so Piastri.

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Piastri plötzlich das schwarze Schaf

„Von daher war ich dann überrascht, dass sie diese Ankündigung gemacht haben“, sagt der künftige McLaren-Pilot zudem. Auf die Aussagen wiederum wurde Szafnauer angesprochen. „Ich habe dich noch nie angelogen und werde es auch nie tun“, beharrt dieser gegenüber „Motorsport-Total“ auf seiner Version – und unterstellt damit seinem Noch-Fahrer, dass dieser flunkert.

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Lediglich er, Piastri und ein Simulatortechniker seien anwesend gewesen. Piastri habe sich anschließend bedankt. Der Wechsel zu McLaren sei da nur eine Mutmaßung und keinesfalls fest gewesen. Wie es am Ende tatsächlich ablief, wird man wohl nie erfahren. (mh)