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Kölner schläft im Zug ein – als er aufwacht, erlebt er eine unheimliche Überraschung

Kölner schläft im Zug ein – als er aufwacht, erlebt er eine unheimliche Überraschung

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Foto: dpa

Mainz. 

Seine Müdigkeit brachte einen Kölner in der vergangenen Woche in eine äußerst missliche Lage. Der Mann war in einem Zug eingeschlafen. Als er aufwachte, war es völlig dunkel, die Türen verschlossen. Die Bahn war abgestellt, mitten im Nirgendwo. Der Kölner war eingesperrt.

Von seinem unheimlichen Erlebnis berichtete der Kölner bei „Jodel“ und bat die User um Hilfe:

„Leute… Ich hab Mist gebaut. Ich bin im Zug eingepennt und hocke in einem Zug gefangen… kein Plan wo. Ruft man dafür die Polizei oder eine Bahn Notrufnummer?“, schrieb der Kölner in dem sozialen Netzwerk.

Kölner wacht im abgestellten Zug auf – Jodel-User skeptisch

Sofort entwickelte sich unter dem Post eine rege Diskussion. Doch nicht jeder kaufte dem Kölner seine Geschichte ab. Viele forderten ein Beweisfoto. Von denen lieferte „OJ“ dann einige:

Zwar glaubte der ein oder andere noch immer, dass sich ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn einen Scherz erlaubt. Doch die meisten beteiligten sich an der Suche nach einer Lösung.

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Müder Mann wegen Missgeschick in Sorge

Schließlich war der eingesperrte Kölner vollkommen verzweifelt. Er befürchtete im Falle eines Notrufs bei der Polizei, die Kosten für einen Einsatz übernehmen zu müssen.

Außerdem zeigte sein GPS-System nicht den genauen Standort an. Immerhin wusste er, dass er sich bei Mainz befinden muss. Manch einer riet ihm alternativ zu einem Anruf bei der Mainzer Polizei dazu, den Nothebel auszuprobieren. Das traute sich der Kölner, der nach eigenen Angaben nicht ganz nüchtern war, dann aber doch nicht.

Polizei lacht eingesperrten Kölner aus

Letztlich konnte er sich dann doch dazu durchringen, bei der Polizei anzurufen. Die Beamten reagierten mit Humor: „Habe bei der Polizei angerufen. Sie haben laut gelacht. Ich soll ruhig bleiben im Zug. Sie versuchen herauszubekommen, wo ich „abgestellt“ sein könnte.“

Auch danach musste sich der eingesperrte Kölner in Geduld üben, weil immer noch unklar war, in welchem Zug er sich befindet. Außerdem musste die Polizei einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn organisieren, der ihn befreien konnte.

Als das endlich gelang, war der Kölner endlich frei und konnte seine Fahrt nach Köln fortsetzen. Seine Sorge war übrigens unberechtigt: Die Beamten stellten ihren Einsatz nicht in Rechnung. (Hier kannst du den kompletten Verlauf bei Jodel nachlesen).