Wie Konzerne ihre Mitarbeiter fit machen
11.09.2009 | 10:50 Uhr 2009-09-11T10:50:00+0200
Essen. Viele Konzerne setzen auf Fitness-Training und Gesundheitsvorsorge für ihre Beschäftigten. Ihre Ziele: weniger Ausfallzeiten durch Krankheiten und höhere Motivation der Mitarbeiter.
Massage am Arbeitsplatz, Yoga-Kurse, eigene Fitness-Studios, Gesundheitstests – viele Firmen setzen auf ein ausgefeiltes Gesundheitsmanagement. Das ergab eine Umfrage dieser Zeitung bei zwölf großen Unternehmen.
Ziel ist, krankheitsbedingte Ausfallzeiten zu verringern und Arbeitszufriedenheit sowie Motivation der Beschäftigten zu erhöhen. „Wir legen auch bei Führungskräften ein besonderes Augenmerk nicht nur darauf, dass sie auf ihre eigene Gesundheit achten, sondern auch auf die ihrer Mitarbeiter – dass sie also gesund führen”, erklärt Siemens-Sprecher Jörn Roggenbuck.
Viele Kurse für die Gesundheit
Beispiel Allianz: Der Versicherungsriese bietet Mitarbeitern in München-Neuperlach zwei Mal je Woche Massagen an, die er bezuschusst. Zur Entspannung gibt es auch Kurse für Yoga, Thai Chi und Qi Gong. Für Beschäftigte mit „außergewöhnlichen Belastungen” zahlt die Allianz eine Kur. Auch bei Früherkennungsuntersuchungen (Haut-, Brust-, Darm- oder Prostatakrebs) zahlt die Allianz.
Deutsche Bank: Führungskräfte können alle zwei Jahre „Check-ups” an speziell ausgewählten Kliniken machen lassen. Seit Frühjahr vorigen Jahres können alle Beschäftigten ab einem Alter von 40 Jahren an einem „Check-up” teilnehmen, ab 50 Jahren ist ein Test alle zwei Jahre möglich. Der „medizinische Statusbericht” werde ausschließlich an die Privatadresse geschickt.
Siemens: Der Technikkonzern hat die Stelle eines „Corporate Medical Director” geschaffen: Er kümmert sich um die Gesundheit der Beschäftigten. Mitarbeiter können drei Wochen in firmeneigenen Gesundheitszentren kuren.
Metro: Der Handelskonzern setzt auf Kooperationen mit Fitness-Studios. In einem Gesundheitszentrum am Standort Düsseldorf bieten außerdem drei Physiotherapeutinnen unter anderem „Shendo-Shiatsu-Massagen” an.
Lufthansa: Jedes Jahr können sich alle Mitarbeiter kostenlos gegen Grippe impfen lassen. Raucher können Entwöhnungskurse buchen. An bestimmten Standorten gibt es für Beschäftigte das Angebot der Massage am Arbeitsplatz.
Thyssen-Krupp: Der Stahl- und Industriegüterkonzern kooperiert mit Sportvereinen und bietet Seminare zur Stressbewältigung an. Die weiteren Gesundheitsaktivitäten reichen vom Kreislauftraining über die Tumor-Vorsorge bis zu Augen-Untersuchungen.
Daimler: In Gesundheitskursen trainieren Mitarbeiter aus der Produktion speziell ihre Rückenmuskulatur. Für Führungskräfte, Schichtarbeiter und Mitarbeiter, die einen „individuell begründeten Bedarf” haben, unterstützt Daimler einen Kuraufenthalt zwischen 14 und 21 Tagen.
RWE: Beim Energieriesen können sich Mitarbeiter zum Gesundheitscheck in den arbeitsmedizinischen Abteilungen anmelden. Wenn medizinisch notwendig, unterstützt RWE Mitarbeiter finanziell bei offenen Badekuren.
Eon: Der Energieversorger organisiert über die eigene Betriebskrankenkasse Krebsvorsorgeuntersuchungen und Diabetes-Tests. Am Standort Düsseldorf können Beschäftigte Termine bei Masseuren vereinbaren.
Henkel: Regelmäßig können Mitarbeiter an kostenlosen Gesundheits-Checks teilnehmen – auch hier mit Schwerpunkt Krebsvorsorge und Diabetes-Früherkennung.
Evonik: Am Standort Essen verfügt Evonik über ein eigenes Fitness-Studio, in dem die Beschäftigten trainieren können – auch in einer verlängerten Mittagspause. Zudem kooperiert der Konzern mit einem Gesundheitsinstitut am Tegernsee. Hier können sich Beschäftigte kostenlos fit halten, wenn sie fünf Urlaubstage einbringen. Das Pilotprojekt aus dem Geschäftsfeld Energie soll nun auf andere Konzernbereiche ausgedehnt werden.
MAN Ferrostaal: Leitende Angestellte können alle zwei Jahre zur Check-up-Untersuchung. Der Anlagenbauer gewährt Mitarbeitern Gutscheine für Badminton-, Tennis- und Squashplätze. Die Beschäftigten können auch aus Kursen für Wirbelsäulengymnastik, Pilates, Yoga, Nordic Walking, Aquafitness und Qi Gong auswählen. Für Massagen direkt in der Essener Zentrale hat Ferrostaal einen Behandlungsraum eingerichtet.

06:57
#3: Was willste uns eigentlich mitteilen?
Etwas crudes Posting von Dir...Tabletten nicht genommen?
23:24
Das leuchtet alles ein. Zur Zeit ist die Zahl der Rentner, die noch wählen, groß. Bekommen noch Versorgung. Beschäftigte, bis man sie rauskegeln kann auch. Ist man aber draussen und hat das Eingangsformular in der Praxis auszufüllen, das niiie zur Schikane dient, höhö, ne, der Doc muss ja wissen, welcher Beruf einen belaste, dann: Eintrittsgeld sparen.
Obwohl die DoctoresInnen ja sooooo lange schuften, können die Diagnosen per RTL II Klischees über Nichterwerbspersonen stellen. Götter, diese! Kommt der Dalai Laber nicht ran.
Ratschlag: Falls nicht arbeitend, beim Doc: Privatier eintragen, aber aus Solidargründen nicht privat versichert.
Macht Spaß. frag Obama, im Land der vielen Hochschulabschlüsse.
Geht lieber in die letzten verbliebenen Stätten des Wohlseins, in die Kneipe und meidet die PharmaFreaks!
Oder Ihr seid bei der BW. Die ist auch gut für totfit sein.
22:33
Ich bin mir sicher,
Leiharbeiter werden da so richtig gebeutelt.
21:06
Und welcher große Konzern macht natürlich nichts für seine Mitarbeiter: Deutsche Post DHL - Da werden die Mitarbeiter weiterhin wie Dreck behandelt.