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Tanztag an der Hardenbergschule

Let’s dance

17.06.2011 | 17:22 Uhr
Let’s dance

Neviges.   Beim dritten Tanztag der Hardenbergschule sollen die Schüler langfristig für Sport begeistert werden

350 Bananen, 350 Flaschen Wasser und neun Tanztrainer braucht es, um die Hardenbergschule zum Tanzen zu bringen. Beim dritten Tanztag „Let’s Dance“ bekamen die Klassen fünf bis zehn einen Einblick in Streetdance, Hip Hop, Jazzdance, Breakdance und konnten sich am Square Dance und Gesellschaftstänzen probieren.

Seit 15 Jahren unterrichtet Ute Pieczewski in Neviges und tanzt heute zusammen mit ihrer Klasse 8c Streetdance. „Ich bin für jeden Spaß zu haben und es ist toll, zusammen mit der Klasse mal etwas anderes zu machen“, erzählt die Klassenlehrerin. Anfangs seien die Jungs noch ziemlich gehemmt gewesen, doch mittlerweile seien alle begeistert mit dabei.

In einem anderen Bereich der großen Sporthalle macht Arnika Riede das „Ruhezeichen“, eine Hand auf den Mund und die andere gestreckt in die Luft. Die Tanztrainerin kriegt die 125 Kinder schnell in den Griff. „In die Hocke, Hände auf den Boden, 1-2-3-4-5-6-7-8 und hoch“ ruft sie von der Bühne ins Mikrofon. Zu lauter Hip-Hop-Musik machen die Kinder der fünften bis siebten Klasse im Rhythmus mit. Seit heute Morgen trainieren sie die einzelnen Schritte für die gemeinsame Aufführung, mit allen Klassen, später in der Aula ein. Die Klassenlehrerinnen sind auch voll mit dabei und reißen die Fäuste in die Luft oder klatschen zum Rhythmus laut in die Hände. Die Trainerin vom Tanzhaus NRW begeistert so viel Engagement: „Genau diese Energie will ich sehen!“ Und weiter geht es mit „5-6-7-8 und alle in die Knie.“

Mit so viel Begeisterung hätte selbst Mitorganisator Günter Hoffmann nicht gerechnet: „Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass alle Kinder so begeistert mitmachen. Selbst in den höheren Klassen kommt die Aktion super an.“ Nachdem der Tanztag die letzten zwei Jahre freiwillig war, hätte die Hardenbergschule dieses Jahr das Experiment gewagt, alle Kinder für die Teilnahme zu verpflichten.

Ruhiger geht es in der Aula zu. Hier haben sich die Schüler der zehnten Klassen versammelt. Sie üben für die Abschlussfeier Gesellschaftstänze ein. Ganz freiwillig. Die Idee dazu kam den Schülern beim letzten Tanztag. „Standardtänze sind etwas ganz Neues und machen mir mittlerweile viel Spaß“, erzählt Alexander Chojnatzki der Klasse 10a. Auch letztes Jahr war er mit dabei. Da habe er noch zu Hip-Hop getanzt. Erst konnte der 17-Jährige mit den Tänzen nicht viel anfangen, doch mittlerweile kann er sagen: „Discofox gefällt mir von den Gesellschaftstänzen am besten. Klassischer Walzer ist mir dann doch zu ruhig.“

Der Tag findet innerhalb des Projektes „Fit durch die Schule“ statt. Ziel sei es, bis zum nächsten Schuljahr die Mitgliedschaften in Sportvereinen auf 40 Prozent zu erhöhen. Durchschnittlich seien nur 20 Prozent der Hauptschüler in Sportvereinen aktiv, im Vergleich zu rund 80 vH. bei Gymnasiasten. Momentan liege die Hardenbergschule mit 34 Prozent gut über dem Schnitt. Durch Aktionstage, wie „Let’s Dance“ sollen die Schüler einfacher Kontakte zu Vereinen knüpfen können: „Er würde mich sehr freuen, wenn die Schüler so langfristig in einem Verein hängen bleiben“, wünscht sich Hoffmann.

350 Bananen, 350 Flaschen Wasser und neun Tanztrainer braucht es um die Hardenbergschule zum Tanzen zu bringen. Beim dritten Tanztag bekamen die Klassen fünf bis zehn einen Einblick in Streetdance, Hipp Hopp, Jazzdance, Breakdance und konnten sich am Square Dance und Gesellschaftstänzen probieren.

Ute Pieczewski unterrichtet seit 15 Jahren in Neviges und tanzt heute zusammen mit ihrer Klasse 8c Streetdance. „Ich bin für jeden Spaß zu haben und ist toll mit der Klasse mal etwas anderes zu machen“, erzählt die Klassenlehrerin. Anfangs seien die Jungs noch zeimlich gehemmt gewesen, doch mittlerweile seien alle begeistert mit dabei.

In einer der drei Bereiche der großen Sporthalle macht Arnika Riede das „Ruhezeichen“, eine Hand auf den Mund und eine gestreckt in die Luft. Die Tanztrainerin kriegt die 125 Kinder schnell in den Griff. „In die Hocke, Hände auf den Boden, 1-2-3-4-5-6-7-8 und hoch“ ruft sie von der Bühne ins Mikrofon. Zu cooler Hipp-Hopp Musik machen die Kinder der fünften bis siebten Klasse im Rhytmus mit. Seit heute morgen trainieren sie die einzelnen Schritte für die gemeinsame Aufführung, mit allen Klassen, in der Aula ein. Die Klassenlehrinnen sind auch voll mit dabei und reißen die Fäuste in die Luft oder klatschen zum Rhytmus laut in die Hände. Die Trainerin vom Tanzhaus NRW begeistert so viel Engagement: „Genau diese Energie will ich sehen!“ Und weiter gehts mit „5-6-7-8, alle in die Knie.“

Mit so viel Begeisterung hätte selbst Mitorganisator Günter Hoffmann nicht gerechnet: “Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass alle Kinder so begeistert mitmachen. Selbst in den höheren Klassen kommt die Aktion super an“. Nachdem der Tanztag die letzten zwei Jahre freilwillig war, hätte die Hardenbergschule dieses Jahr das Experiement gewagt alle Kinder zu verpflichten.

Ruhiger steht es in der Aula zu. Hier haben sich die Schüler der zehnten Klassen versammelt. Sie üben für die Abschlussfeier Standardtänze ein. Die Idee dazu sei bei den ersten Tanztagen entstanden, die Schüler entschieden sich für Walzer und Co. Drei Tage lang haben sie schon in der Tanzschule in Velbert Unterricht bekommen und heute werden die Kenntnisse noch weiter vertieft. „Standardtänze sind etwas ganz neues und machen mit mittlerweile viel Spaß“, erzählt Alexander Chojnatzki der Klasse 10a. Auch letztes Jahr war ein schon mit dabei. Da habe er noch zu Hipp-Hopp getanzt. Auch wenn der 17-Jährige erst nichts mit den traditionellen Tänzen anfangen konnte, fluppt es seitdem er die Schrittfolgen kennt und kann mittlerweile sagen: „Discofox gefällt mir von den Standardstänzen am besten. Klassischer Walzer ist mir dann doch zu ruhig.“

Der Tag findet innerhalb des Projektes „Fit durch die Schule“ unterstüzt von der AOK Rheinland und setzt sich zum Ziel im nächsten Schuljahr die Mitglieder in Sportvereinen auf 40 Prozent zu erhöhen. Durchschnittlich sind nur 20 Prozent der Hauptschüler in Sportvereinen aktiv, im Vergleich zu rund 80 Prozent bei Kindern, die ein Gymnasium besuchen. Bisher liegt die Hardenbergschule mit 34 Prozent weit über dem Schnitt. Durch Aktionstage, wie „Let’s Dance“ soll es für die Schüler leichter gemacht werden, kontakte zu Vereinen zu knüpfen, deshalb wurden Tanztrainer aus umliegenden Tanzschulen ausgewählt „Wir hoffen die Schüler so für Sport begeistern zu können und, dass sie so in einem Verein hängen bleiben.“, erklärt Hoffmann.

Miriam Otterbeck

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2011-06-17 17:22
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