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Oberhausen: SEK sprengt Tür – nicht zu fassen, was sich dahinter verbirgt

Verbrechen in NRW

So viel Arbeit hat die Polizei wirklich

SEK-Einsatz am vergangenen Freitag (9. September) in Oberhausen. Spezialeinsatzkräfte der Polizei haben in den frühen Morgenstunden zwei Männer überrascht.

Die Polizisten sprengten gegen 6 Uhr eine Tür in Oberhausen Stadtmitte und stürmten die Wohnung der Verdächtigen. Der Einsatz sollte sich lohnen.

Oberhausen: SEK stürmt Wohnung – und macht Riesen-Fund

Denn der Polizei gingen nicht nur die beiden Männer in Netz. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort auch noch reichlich Beweismaterial sichern.

Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten fanden die Beamten insgesamt 3,7 Kilogramm Marihuana und 1,65 Kilogramm Kokain. Wie sehr sich das Geschäft für die beiden mutmaßlichen Dealer gelohnt haben muss, zeigt die gewaltige Menge an Bargeld, die vor Ort sichergestellt werden konnte. Die Rede ist von etwa 230.000 Euro!


Das ist die Stadt Oberhausen:

  • der Bereich des heutigen Stadtgebiets Oberhausen gehörte bis Ende des 18. Jahrhunderts zu unterschiedlichen Herrschaften
  • knapp 211.000 Einwohner, drei Stadtbezirke und 26 Stadtteile
  • trägt wegen der 1758 in Betrieb genommenen Eisenhütte St. Antony (der ersten im Ruhrgebiet) den Beinamen „Wiege der Ruhrindustrie“
  • Wahrzeichen unter anderen: das Gasometer, das Centro-Einkaufszentrum und das Schloss
  • Oberbürgermeister ist Daniel Schranz (CDU)

Polizei Oberhausen gelingt Coup – Verdächtiger ist kein Unbekannter

Die Einsatzkräfte nahmen die Männer vor Ort umgehend fest. Beide wurden einer Haftrichterin vorgeführt. Die beiden Beschuldigten wanderten anschließend wegen des Verdachts des illegalen Betäubungsmittel-Handels in Untersuchungshaft.

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Dem Einsatz gingen lange Ermittlungen der Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft voraus. Die Ermittler hatten dabei eigentlich nur einen der beiden Männer im Visier. Dieser war den Beamten bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt.


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Durch den Zugriff fiel das Augenmerk nun auch auf den zweiten Tatverdächtigen. Die Ermittlungen in dem Fall dauern nun weiter an.