Oberhausen

In diesem Laden in Oberhausen bekommst du das leckerste arabische Gebäck – und so bereitet er sich auf das Zuckerfest vor

Ramz Salaho (links) und Salih Osman (Chef) haben allerlei arabische Leckereien im Angebot.
Ramz Salaho (links) und Salih Osman (Chef) haben allerlei arabische Leckereien im Angebot.
Foto: Marcel Storch
  • Omeri-Süßwaren hat leckeres arabisches Gebäck
  • Eine Speise ist bei Muslimen während des Ramadan besonders beliebt
  • Harise, Baklava, Ghraybeh, Barazik und Esh el Bolbol heißen die Spezialitäten

Oberhausen. Du liebst es süß und lecker – dann solltest du unbedingt mal im Süßwaren-Laden „Omeri“ in Oberhausen vorbeischauen.

Harise, Baklava, Ghraybeh, Barazik und Esh el Bolbol heißen die Leckereien, die sich hier hinter der prall gefüllten Ladentheke verstecken. Hinter den arabischen Begriffen verbergen sich Butterkekse (Ghraybeh), Zitronengrießkuchen (Harise) oder Sesamkekse (Barazik).

Arabisches Gebäck und deutsche Leckereien: Ein Besuch in diesem Süßwaren-Laden in Oberhausen lohnt sich

Besonders lecker ist auch Esh el Bolbol – zu Deutsch Nachtigallnest. Besteht aus einem Fadenteig, Nüssen und eine ordentliche Portion Sirup.

„Bei uns wird alles selbst gemacht“, erklärt Ramz Salaho. Er hat in der syrischen Hafenstadt Latakia Konditor gelernt und einen Laden betrieben. Vor drei Jahren floh er vor dem Krieg nach Deutschland. Nun lebt er in Gelsenkirchen und arbeitet im Laden von Salih Osman.

Croissants, Kuchen und Torten dürfen auch nicht fehlen

Der Chef kam aus Syrien über die Niederlande nach Oberhausen und betreibt seit April den Süßwaren-Laden Omeri. „Der Laden läuft gut“, erklärt er. Auch viele deutsche Kunden kämen und würden neugierig probieren.

Schließlich gibt es im Omeri Süßwaren-Laden nicht nur arabisches Gebäck, auch deutsche Backwaren sind im Angebot. Frische Croissants, Torten und Kuchen finden sich hier genauso.

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Hochbetrieb wegen des Zuckerfests

Aktuell haben Salih Osman, Ramz Salaho und das Team Hochbetrieb. Ab Donnerstagabend steht das Zuckerfest, das Ende des Ramadans, an. Ab dann dürfen Muslime wieder tagsüber Essen und Trinken – und was kann es Besseres geben, als mit leckerem arabischen Gebäck zu starten.

„Wir haben viel zu tun momentan. Viele bestellen schon für das Zuckerfest vor“, erzählt Ramz. Der in Gelsenkirchen lebende Konditor fastet natürlich auch. Jeden Tag leckere Süßwaren zubereiten, aber selbst nicht naschen können - für ihn kein Problem: „Das ist normal.“

Pudding-Dessert während des Ramadans der Renner

Während des Ramadans ist vor allem Halawet el Jibn sehr beliebt. Das Dessert besteht aus einer Art Pudding – mit Wasser, Zucker, Grieß und Mozzarella.

Warum ist gerade das so populär während des Fastenmonats? Ramz hat eine einfache Erklärung: „Die Leute haben den ganzen Tag nichts getrunken. Da geht Pudding leichter runter als ein trockener Keks.“

Der Konditor nascht nicht gern

Für das Zuckerfest gibt es Maamoul, ein Festtagsgebäck mit Datteln oder Nüssen aller Art gefüllte und mit wunderschönen Mustern verzierte Leckerei.

Am Freitag geht es dann in die Moschee, anschließend wird mit Familie und Freunden gefeiert. Auf welche seiner selbstgemachten Leckereien Ramz sich dann besonders freut? „Ich esse nicht so viel Süßigkeiten. Hauptsache die Kunden sind zufrieden. Dann kann ich beruhigt schlafen.“

 

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