Veröffentlicht inOberhausen

Centro Oberhausen: Besucher können aufatmen – jetzt herrscht endlich Gewissheit

Jetzt haben Besucher des Centro Oberhausen endlich Gewissheit! Auf diesen Beschluss warten viele von ihnen seit Jahrzehnten.

© IMAGO/Udo Gottschalk

Centro, Limbecker Platz, Kö - das sind die beliebtesten Shoppingziele in NRW

NRW ist ein wahres Shopping-Paradies. Wir zeigen einige der beliebtesten Ziele.

Es gibt gute Nachrichten für Besucher des Centro Oberhausen! Nach jahrelangem Hin und Her herrscht jetzt endlich Gewissheit.

Darauf haben zahlreiche Oberhausener und Essener schon lange gewartet: Die Planungen für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 105 von Essen zum Centro Oberhausen dürfen offiziell beginnen! Das wurde in einer Stadtrat-Sitzung am Montag (5. Februar) entschieden. Das Projekt ist bereits seit Jahrzehnten geplant, wie die „WAZ“ berichtet.

+++Centro Oberhausen holt beliebte Aktion zurück – besonders SIE dürfen sich freuen+++

Centro Oberhausen: Projekt ist teuer

Der Weg für den Lückenschluss von 3,5 Kilometern Bahnstrecke wurde freigemacht. Ab sofort darf das Projekt konkret geplant werden. Alle Ratsmitglieder stimmten dafür – bis auf die AfD und Bürgerbündnis-Ratsherr Ulrich Lütte.

Und das Projekt ist nicht gerade günstig: Nur die Planung des Lückenschlusses kostet 10 bis 12 Millionen Euro. Geld, welches die Stadt Oberhausen selbst blechen muss. Das Bauprojekt mit Kosten von bis zu 120 Millionen Euro wird dann zu 95 Prozent von Bund und Länder bezahlt.

Im Jahr 2015 scheiterten die Pläne

Die angestrebte Strecke soll in einer Kurve nahe an den geplanten Wohnsiedlungen Newag und Kreativquartier durchführen. Im Jahr 2015 war die Verlängerung der Straßenbahn 105 noch an einem Ratsbürgerentscheid gescheitert. Während die SPD für den Streckenausbau war, plädierte die CDU unter anderem aus Kostengründen dagegen. Jetzt konnte auch die CDU überzeugt werden.

Die Mehrheit des Rates hat mit dem Beschluss bisher nur die Planungsarbeiten abgesegnet. „Der Rat muss das Heft des Handelns in der Hand halten“, fordert SPD-Planungspolitiker Ulrich Real.

„Image-Gewinn“ für das Ruhrgebiet

Oberhausens SPD-Vorsitzender Dirk Vöpel appelliert, dass dieses sehr wichtige Infrastrukturprojekt sehr sorgfältig geplant werden muss – bis ins kleinste Detail. „Wir reden hier schließlich von einer Investition, die bei einer Lebensdauer einer solchen Strecke von 50 Jahren bei jährlichen Betriebskosten von sechs Millionen Euro für die Stoag und Errichtungskosten von 130 Millionen Euro fast eine halbe Milliarde Euro ausmacht.“


Mehr Themen und News haben wir hier für dich:


Die ausgebaute Straßenbahnstrecke sei ein „Image-Gewinn“ für das Ruhrgebiet, hieß es aus dem Rat am besagten Montag. Der Zeitplan ist ambitioniert: Schon 2027 soll der erste Spatenstich gemacht werden. Wann das Projekt abgeschlossen werden soll, liest du im Artikel der „WAZ“.