Mülheim

Tierheim Mülheim: Außergewöhnlicher Besuch! Deswegen ist „Rudolf“ so besonders

Das sind die fünf größten Zoos Deutschlands

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Mülheim. Ein außergewöhnlicher Besuch im Tierheim Mülheim – das gab es in den letzten 30 Jahren erst ein einziges Mal

So lange schon leitet das Ehepaar Marion und Friedhelm Niederdorf liebevoll das Tierheim Mülheim. Derzeit kümmern sie sich hingebungsvoll um 72 Vierbeiner. Einer von ihnen hat aber nur zwei Beine und kann verdammt laut sein…

Tierheim in Mülheim hat einen außergewöhnlichen Gast bei sich

„Rudolf“ ist am 26. Juni 2021 im Tierheim in Mülheim eingezogen. Er wurde in Oberhausen gefunden und ist sehr zutraulich. Er sollte besser in einer ländlichen Gegend ein friedliches Leben führen dürfen, denn er hat ein ziemlich kräftiges Organ.

„Rudolf“ ist nämlich ein Hahn! Ein doch eher ungewöhnliches Tier für ein Tierheim mitten im Ruhrgebiet. „Das ist durchaus ziemlich außergewöhnlich“, bestätigt Marion Niederdorf. Sie selbst habe solch einen Fall erst einmal in den vergangenen 30 Jahren gehabt: „Wir hatten vor zwei Jahren schon mal einen Hahn hier“, erklärt sie. Das sei es aber auch gewesen.

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Das ist die Stadt Mülheim an der Ruhr:

  • wurde 1093 erstmals urkundlich erwähnt, 1808 wurden die Stadtrechte verliehen
  • liegt zwischen Duisburg, Essen und Düsseldorf
  • hat 170.632 Einwohner (Stand: Dezember 2019), besteht aus neun Stadtteilen in drei Stadtbezirken
  • Oberbürgermeister ist Marc Buchholz (CDU)

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Tierheim in Mülheim hatte erst einen einzigen Hahn

„Rudolf“ ist also ganz was Besonderes. Er wurde vor wenigen Wochen in Oberhausen eingefangen. Besonders auffällig: Er ist ziemlich zutraulich: „Der lässt sich anfassen und frisst aus der Hand“, erklärt die 68-Jährige. Sie vermutet, dass sein Besitzer denken könne, er sei einem Fuchs zum Opfer gefallen und deswegen nicht nach ihm suche.

Doch für „Rudolf“ sollte schnell ein neues zu Hause her: Der Hahn ist normalerweise am liebsten den ganzen Tag draußen. Doch im Tierheim ist das leider nicht möglich.

Tierheim in Mülheim: „Rudolf“ sucht ein neues zu Hause

Außer seines extrem lauten „Kikerikis“ gibt es noch ein weiteres kleines Hindernis, welches die Vermittlung schwierig gestaltet: „Bei den Hähnen ist das Problem, die kann man nicht einfach so irgendwo in eine Gruppe integrieren, weil die bekämpfen sich gerne. Da sollten es dann vielleicht nur Hennen sein.“

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„Rudolf“ muss also der Hahn im Korb sein. Dann kann der zutrauliche Vogel endlich wieder Freiheiten genießen. (cf)

Eine andere Sensation lässt gerade die Hunde in Mülheim verrückt spielen. Welches beliebte Maskotten von einem langen Besuch wieder da ist, erfährst du hier>>>