Sparkasse in Mülheim: Automat mitten in der Nacht gesprengt – es ist nicht das erste Mal

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Die Ndrangheta operierte in NRW mit mutmaßlichen Helfern. Die Ermittler hatten letztlich sogar einen heiklen Verdacht. Wurde sogar die Polizei infiltriert?

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Nicht schon wieder!

In der Nacht zu Mittwoch wurde der SB-Automat der Sparkasse in Mülheim-Heißen gesprengt – es ist bereits der dritte Vorfall an dem Standort. Trotzdem hatte die Sparkasse Mülheim offenbar Glück im Unglück, wie Sparkassen-Sprecher Frank Hötzel angibt.

Sparkasse in Mülheim: Erneut Automat gesprengt – doch Täter gehen leer aus

Schock in der Nacht für die Anwohner in Mülheim! Ein lauter Knall an der Hindbergstraße, Ecke Heinrichstraße, dürfte viele von ihnen in der Nacht zu Mittwoch aus dem Schlaf gerissen haben.

Gegen zwei Uhr nachts wurde dort ein Geldautomatenhäuschen der Sparkasse gesprengt, anschließend wurde die Straße bis in die frühen Morgenstunden gesperrt.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber Der Westen angibt, wurden keine Menschen verletzt – der Geldautomat, der frei an einem kleinen Rasenstück steht, ist aber völlig zerstört. Für die Sparkasse gibt es dennoch auch gute Nachrichten.

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„Augenscheinlich ist der Tresor unversehrt geblieben, so konnte kein Geld entwendet werden“, gibt Frank Hötzel, Sprecher der Sparkasse Mülheim, gegenüber Der Westen an. Auch die Polizei Mülheim geht davon aus, „dass keine Beute gemacht wurde“. Aktuell werde der Automat noch von Experten gesichert und der Tresor erst danach geöffnet.

Sparkasse in Mülheim: Automat wurde schon zum dritten Mal gesprengt

Doch auch, wenn die Unbekannten der Sparkasse nur einen Sachschaden zugefügt haben, ist dieser immens: Zwischen 70.000 und 80.000 Euro wird die Instandsetzung und Investition in einen neuen Automaten an dem Standort kosten, gibt Hötzel an.

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Besonders ärgerlich: Das Automatenhäuschen in Mülheim-Heißen wurde in der Vergangenheit bereits zwei Mal gesprengt. Möglicherweise werden die Täter nicht nur durch den freistehenden Automaten, sondern auch durch die relative Nähe zur Autobahn A40 von dem Standort angezogen.

Wer hinter der Sprengung steckt, ist noch unklar – laut der Polizei Mülheim gebe es allerdings Hinweise auf einen weißen Audi, der sich wohl vom Tatort entfernt habe. (kv)