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Mülheim landet in diesem Deutschland-Ranking auf letztem Platz – ausgerechnet in dieser Kategorie

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Mülheim ist bei einem neuen Deutschland-Ranking auf dem letzten Platz gelandet.

Dabei geht es um ein ganz spezielles Thema, das jeden Stadtbewohner betrifft. Bienchen und Blümchen tun es und die Menschen in Mülheim sicher auch. Dennoch gibt es in der Stadt nur wenige Angebote.

Mülheim: Letzter Platz bei speziellem Ranking – DAS fehlt der Stadt

Es geht um das Thema Sex. In einem neuen Ranking bekleidet die Stadt tatsächlich den letzten Platz, was die Freizügigkeit dort angeht. Genauer gesagt wird bei der Rangliste darauf geschaut, wie sexpositiv sich die Städte geben und wie viele Angebote es hier für sexuell freilebende Menschen gibt.

Anhand der Anzahl von Sex-Shops, Bordellen, Sexarbeitern, Swingerclubs und Pride Events hat „Lustmag.com“ an jede der insgesamt 50 Städte im Ranking Punkte verteilt. „Je sichtbarer und präsenter queere Events und Räumlichkeiten in einer Stadt sind, als desto offener kann das dortige Lebensgefühl gewertet werden“, erklärt die Seite. Doch auch Gesundheitsorganisationen und Kliniken, die auf sexuell übertragbare Krankheiten spezialisiert sind, fließen mit ins Ranking ein.

Mülheim findet sich sowie auch Duisburg am Ende der Liste. Allerdings belegt letztere Stadt mit Platz 47 nicht den Allerletzten. Mit sage und schreibe null Sex-Shops, Swingerclubs, Gay- oder LGBT-Events oder -Bars und nur einem einzigen Bordell bekleidet Mülheim Platz 50 von den insgesamt 50 verglichenen Städten. Zumindest gibt es hier mit 381 verhältnismäßig viele Sexarbeiter.

Mülheim: DIESE Stadt ist besonders sexpositiv – „Lange Zeit unterdrückt“

Von 50 deutschen Städten liegt tatsächlich auch nur eine aus Nordrhein-Westfalen vorne. Es dürfte allerdings nicht besonders überraschen, um welche es sich dabei handelt. In Köln gibt es satte 19 Sex-Shops und damit sechs Mal so viele wie in Mannheim, das auf Platz zwei abschneidet.

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Dazu findest du hier sechs Swingerclubs, neun Gay Pride- und 14 LGBT-Veranstaltungen, 25 LBTQ-Bars oder -Clubs, ganze 43 Bordelle, 587 Sexarbeiter und sogar fünf Sexarbeiterberatungsstellen, wie die Webseite herausfindet.

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Das sind die sexpositivsten Städte Deutschlands:

  1. Köln
  2. Mannheim
  3. Freiburg
  4. Osnabrück
  5. Magdeburg

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„Sexpositives Leben wurde in Deutschland lange Zeit unterdrückt“, erklärt „Lustmag“ mit Rückblick auf die Gesetzgebung. Bis 1970 wurden beispielweise Homosexuelle noch in Erziehungsheime eingewiesen und Abtreibungen sind erst seit 1974 erlaubt.

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„Nur dort, wo sexpositives Leben möglich und auch vorhanden ist, lässt sich für die Menschen ein tatsächlich freies und selbstbestimmtes Leben führen“, ist ich das Sexmagazin sicher. (mbo)