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Mülheim: Auehof-Skandal – Jetzt kommt das heraus über den Betreiber der Pferdepension

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Übler Verdacht gegen die Besitzer der Pferdepension in Mülheim. Nach Ansicht der Polizei und der Ämter haben sie schwerwiegend gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.

Vor gut zwei Monaten hatte ein Großaufgebot von Polizei, Ordnungsamt und Veterinäramt in Mühlheim-Saarn die sofortige Schließung der Pferdepension Auehof zur Konsequenz. Nicht nur Pferde, auch zahlreiche Rinder, Schafe, Hunde und Hühner wurden frühmorgens abtransportiert (wir berichteten).

Nun kommen neue erschreckende Details ans Licht, wie die „WAZ“ berichtet.

Mülheim: Pferdebesitzer müssen um Plätze bangen

Nach wie vor besteht um den Auehof großer Wirbel. Derzeit wird der Bauernhof von der Schwester des bisherigen Betreibers und ihrem Lebensgefährten geführt. Obwohl das Verwaltungsgericht Düsseldorf ein Tierhaltungs- und Betreuungsverbot für den Hof ausgesprochen hat. Es soll ab dem 1. Oktober diesen Jahres in Kraft treten. Dennoch zeigt man sich in Mülheim-Saarn nach wie vor optimistisch: „Ihr braucht euch keine Panik machen, dass die am 1.Oktober hier stehen und eure Pferde verladen“, so reagiert die Schwester des abgedankten Betreibers auf die Vorwürfe.

Selbst die angedrohte Zwangsräumung der Stadtverwaltung lässt die Betreiber-Familie kalt: Niemand müsse den Hof verlassen.

Nach dem Tod des voherigen Betreibers hatte das Veterinäramt die derzeitigen Leiter den Hof „mit Vertrauensvorschuss“ weiterführen lassen, berichtet die „WAZ“. Es war sogar eine Betriebsgenehmigung angefordert worden. Doch dabei soll es laut dem Amt geblieben sein.

Mülheim: Besitzer erhielt nie eine Genehmigung

Doch nun kommen schockierende Details ans Licht: Der Betreiber habe für den Pferdepensionshof nie eine offizielle Genehmigung erhalten. Auf Beschwerden bei Kontrollen habe er nie reagiert.

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Für Pferdehalter, die ihr Tier auf dem Auehof untergestellt haben, kommt es nun aber richtig dicke: Sie müssen neue Plätze für ihre Pferde suchen – und das in kürzester Zeit.

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Warum das aber für viele Halter zum Problem werden könnte und wie es auf dem Hof in Mülheim weitergehen wird, liest du bei der „WAZ“. (lim)