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Gelsenkirchen: Mann will Polizisten mit Urin-Probe hinters Licht führen – Detail lässt ihn auffliegen

Gelsenkirchen: Mann will Polizisten mit Urin-Probe hinters Licht führen – Detail lässt ihn auffliegen

Gelsenkirchen-Verkehrskontrolle
© IMAGO / Tim Oelbermann

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Auf diese Verkehrskontrolle in Gelsenkirchen hatte sich ein Mann bestens vorbereitet.

Weil Polizisten in Gelsenkirchen vermuteten, dass ein Autofahrer unter Drogenkonsum stand, forderten sie eine Urin-Probe, die negativ ausfiel. Doch etwas war dennoch komisch.

Gelsenkirchen: Mann versucht Beamte mit Urin-Probe zu täuschen

Am Freitagabend (26. August) wurde ein Gelsenkirchener an der Ewaldstraße in der Resser Mark zur allgemeinen Verkehrskontrolle raus gewunken. Der 35-Jährige machte offenbar keinen ganz nüchternen Eindruck auf die Polizisten – sie forderten eine Urin-Probe, um Drogen auszuschließen.

Der Mann willigte ein und rückte wenige Augenblicke später eine Urin-Probe ab. Das Ergebnis: kein Verdacht auf Drogen. Doch den Beamten war ein Detail nicht geheuer.

Gelsenkirchen: Urin-Schwindel fliegt auf – Zweiter Drogentest positiv

Für gewöhnlich ist Urin warm, doch dieser war eiskalt. Die Beamten wurden stutzig und ließen den Mann ein zweites Mal in den Becher pinkeln. Und tatsächlich: Der Drogentest schlug an!

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Auf der Wache wurde dem 35-Jährigen zusätzlich von einem Arzt Blut abgenommen. Als die Polizisten ihn durchsuchten, kamen sie auch dahinter, wieso die erste Urin-Probe kalt war. In seiner Unterwäsche versteckte der Gelsenkirchner einen Plastikbeutel mit synthetischem Urin. Der Mann schien also bereits vorbereitet zu sein.

Gegen ihn wurde wegen Ordnungswidrigkeit eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gestellt. Das Auto musste er zunächst stehen lassen. (cg)