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Gelsenkirchen: Traditionsgeschäft macht dicht – Kunden sind am Boden zerstört

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Ein beliebtes Stück Geschichte in Gelsenkirchen geht zu Ende. Der Kult-Imbiss „Jansen“ schließt zum letzten Mal seine Türen.

Er war eine Institution, nun macht er dicht. Die Bürger von Gelsenkirchen-Buer und weit darüber hinaus trauern.

Gelsenkirchen: Aus für Traditions-Imbiss! Bürger trauern

Er war eine feste Größe in Buer: Der Imbiss Jansen oder „Pommes Jansen“, wie er von Kunden gerne genannt wird. Für Generationen an Gelsenkirchenern war er der Ort für die Mittagspause oder vor einem Schalke-Spiel.

Doch nun ist es Aus und Vorbei mit dem Kult-Laden. Corona hat den Imbiss in die Knie gezwungen, wie die „WAZ“ berichtet. Sinkende Besucherzahlen in der Innenstadt und steigende Kosten für Strom und Lebensmitteln gaben „Pommes Jansen“ den Rest.

Nun hat der Imbiss für immer geschlossen und viele Stammkunden trauern. Auf Facebook schwelgen sie in Kindheitserinnerungen, üben aber auch Kritik an der Kult-Institution.

Gelsenkirchen: So reagiert Buer auf das Aus von „Pommes Jansen“

Seit den 50er Jahren holen sich die Gelsenkirchener ihre Pommes oder Currywurst im Imbiss am Goldbergplatz. Die Schließung bewegt die Bürger natürlich. Und so packen nun einige ihre liebsten Geschichten aus dem Kult-Imbiss aus.

„Ich war schon vor über 40 Jahren dort essen, obwohl ich da noch gar nicht gewohnt habe“, schreibt ein Facebook-Nutzer. Eine andere Nutzerin erinnert sich an ihrer Kindheit: „Als ich Kind war, war es immer etwas ganz Besonderes, wenn Mama sagte, heute gibt es was von Jansen.“

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„Jansen hat mich mein halbes Leben begleitet!“, schreibt ein Mann. Der Schmerz sitz also tief. Doch es gibt nicht nur Lob. Einige Buerer gehen heftig in die Kritik. So soll die Qualität in den letzten Jahren immer weiter gelitten haben. „Die Qualität hatte zuletzt nichts mehr mit Jansen zu tun, wie ich es aus meiner Kindheit kenne“, fasst es ein Nutzer zusammen.

Doch damit nicht genug: Dutzende Gelsenkirchener blicken zurück auf die Zeit mit dem Kult-Imbiss. Was sie noch so sagen, liest du bei der „WAZ“. (ts)