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Weihnachtsmarkt Essen: So schmeckt das neue Trend-Getränk – Rosé-Glühwein!

Rot oder weiß? Dieses Jahr könnte die Antwort Rosé heißen. Der Rosé-Glühwein hat dieses Jahr das Potenzial zum Trend-Getränk. So schmeckt er!

Auch am Glühweinstand "zum Ritter" wird das neue Trend-Getränk Rosè-Glühwein angeboten.
u00a9 imago images/Ralph Lueger

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Auf dem Weihnachtsmark Essen-Steele gibt es dieses Jahr ein neues Angebot. Die Betreiber der "Corndog Factory" erklären, was hinter dem sogenannten Corndog aus den USA steckt.

Letzte Woche Freitag (17. November) hat der Weihnachtsmarkt Essen seine Tore für Besucher aus aller Welt geöffnet. Endlich beginnen wieder die schönen und gemütlichen Abende mit Freunden bei einer oder vielleicht auch zwei Tassen heißem Glühwein.

In der Vergangenheit stellte sich oft nur die Frage: Was darf es sein: rot oder weiß? Eine Spezifikation in der EU-Verordnung erlaubt ab letzten Jahr den offiziellen Verkauf von Rosé-Glühwein und der könnte dieses Jahr zum Trend-Getränk werden. DERWESTEN hat auf dem Essener Weihnachtsmarkt Besucher probieren lassen und diese zeigten sich begeistert.

Weihnachtsmarkt Essen: So schmeckt der Rosé-Glühwein

Gemeinsam mit Albert Ritter, dem Präsidenten der Europäischen Schausteller-Union und Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, steht unser Reporter von DER WESTEN vor dessen Glühweinstand „Zum Ritter“. Zusammen wird ein Schluck vom neuen Trend-Getränk genommen. Es fällt auf, dass der Rosé-Glühwein etwas milder ist als der Glühwein auf Rotweinbasis und eine etwas rauchige Note hat.

Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes
Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes Foto: Foto: Stefan Schier

„Es ist schon eher so, dass die Frauen den Rosé-Glühwein mehr trinken“, erklärt Ritter, der anschließend eine Kanne Rosé-Glühwein holt, um seine Gäste probieren zu lassen. Als erstes probiert eine Familie aus Essen. „Mild, leicht, auf eine gewisse Art und Weise vollmundig. Ich schmecke Zimt und Nelken. Mir schmeckt der Rosé-Glühwein sehr gut, auch weil der Wein-Charakter mehr durch kommt“, ist Renate, 76, sichtlich angetan.

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„Besser als der rote und auch als weiße Glühwein“

Auch Tochter Lara, 42, zeigt sich gegenüber DER WESTEN begeistert: „Ich habe heute tatsächlich einen weißen Glühwein genommen, weil der nicht so süß ist. Wenn der Rosé-Glühwein mehr publik gemacht wird, dann wird der in Zukunft bestimmt mehr genommen als der weiße. Aber eher ein Frauengetränk.“

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Für ihren Vater, Günter, 77, ist das neue Trend-Getränk eher nichts: „Ich trinke nur roten Glühwein aus der Tradition heraus. Ich würde auch keinen weißen Glühwein trinken.“

Lara, Renate und Günter.
Lara, Renate und Günter aus Essen Foto: Foto: Stefan Schier

Zwei junge Frauen aus Bochum waren sichtlich überrascht von dem neuen Angebot. „Der ist besser als der weiße Glühwein, aber den Roten mag ich persönlich mehr. Ich glaube aber, dass das was für die Zukunft sein kann“, resümiert, Monika, 20. Für ihre Freundin Anastasia, 20, steht aber fest: „Mir schmeckt der besser als der rote und auch als weiße Glühwein.“

Essener Weihnachtsmarktbesucher zeigen sich positiv überrascht

Eine Gruppe junger Männer kommt zu folgendem Urteil. „Der Rosé-Glühwein ein bisschen besser als der Rote. Der Rosé ist ein bisschen besser für Anfänger, weil der milder ist“, findet der Chris, 21, aus Frankfurt. Auch David, 26, aus Bochum stimmt dem zu: „Der ist echt lecker. Der brennt nicht so im Hals.“

Sein Freund Elias, 22, aus Bremen geht noch einen Schritt weiter: „Oh ja, den Rosé-Glühwein kann man echt gut trinken, der ist so lecker süß. Da sehe ich mich gedanklich direkt vorm Weihnachtsbaum.“

Philipp und Mandy aus Essen
Philipp und Mandy aus Essen Foto: Foto: Stefan Schier

Abschließend treffen wir noch Philipp, 27 und Mandy, 30, aus Essen. Auch Philipp fällt auf, dass der Rosé-Glühwein deutlich milder ist. Mandy hingegen sagt gegenüber DER WESTEN: „Den Rosé-Glühwein würde ich kaufen, wenn der auf der Karte ist.“


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Und das ist ab diesem Jahr auch auf vielen Weihnachtsmärkten möglich. Denn spätestens seit 2023 stellt sich ganz selbstverständlich eine neue Frage: Soll es ein roter, weißer oder doch lieber ein Rosé-Glühwein sein?