Essen

Nazis, nackter Arsch und eine Banane - Essener Serge Menga provoziert bei AfD-Aufritt

Viel los war nicht vor der Bühne in Osnabrück, auf der Serge Menga als Gastredner für die AfD angeheuert wurde.
Viel los war nicht vor der Bühne in Osnabrück, auf der Serge Menga als Gastredner für die AfD angeheuert wurde.
Foto: Montage: Der Westen

Essen. Serge Menga will provozieren. Immer. Daraus bestand bereits sein Wahlkampf zur NRW-Landtagswahl, bei dem der parteilose Kandidat aus Essen allgegenwärtig über die etablierten Parteien schimpfte. Sein Problem: genug Wähler fand er nicht.

Statt im Düsseldorfer Parlament stand der 40 Jahre alte Deutsch-Kongolese am Donnerstag auf einer Bühne in Osnabrück. Dort war er Gastredner für die AfD. „Ich würde auch für jede andere Partei auftreten“, sagte Menga dort.

Und zählte obendrein auch die Hitler-Partei NSDAP auf. „Warum denn nicht? Mir geht es darum, Gegensätze zu überwinden.“, soll er laut Osnabrücker Zeitung gerufen haben.

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Viele Menschen aber haben diese verbale Provokation nicht gehört. Gerade einmal 30 Zuhörer hatte die Veranstaltung der AfD. 300 Gegendemonstranten machten auf der Gegenseite Lärm.

„Viele sind Zuhause geblieben aus Angst vor Gewalt...das System schläft nie...wir aber auch nicht !!“, schrieb Menga dazu auf seiner Facebookseite.

Wahrscheinlich hatte es aber auch mit seiner Rede zu tun: „Macht noch mehr Lärm, damit ganz Deutschland weiß, dass der Quotenneger da ist“, rief er den Demonstranten laut Osnabrücker Zeitung entgegen. „So laut werden nur Könige empfangen.“

Ein Gegendemonstrant zeigte ihm daraufhin seinen nackten Hintern. Ein regionales Online-Portal hat den 40 Minuten langen Auftritt Live bei Facebook gespielt.

Zum Ende folgte die letzte Provokation. Menga ging zu den Demonstranten. Eine Banane in der Hand. Die verspeiste er genüsslich vor dem Absperrzaun. Der „Quotenneger", wie er sich selbst bezeichnet, hat seine Vorstellung beendet. (ds)

 
 

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