Essen

Hund in Essen bricht nach Spaziergang zusammen – kurze Zeit später ist er tot

Duisburger Tierärztin erklärt, wie du deinem kranken Hund helfen kannst

Duisburger Tierärztin erklärt, wie du deinem kranken Hund helfen kannst

Kathrin Hänig

Wir waren in der Tierklinik am Kaiserberg und haben uns einige Krankheiten erklären lassen.

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Essen. Tödliches Drama um einen Hund aus Essen.

Vierbeiner „Lord“ brach nach einem Spaziergang im Stadtteil Werden zusammen. Seine Besitzer alarmierten die „Tierrettung Essen“ – doch für den Hund sollte jede Hilfe zu spät kommen.

Hund in Essen muss sich übergeben – Tod in der Klinik

Als die Retter eintrafen, soll der achtjährige „Lord“ nur noch eine Sauerstoffsättigung von 69 Prozent gehabt haben: „Es war uns sofort klar, dass akute Lebensgefahr bestand“, teilte die „Tierrettung Essen“ mit.

Die Einsatzkräfte stabilisierten den Hund unter Sauerstoff-Zugabe und brachten ihn in eine Tierklinik in Duisburg. Dort sei er erneut zusammengebrochen und sein Herz habe plötzlich ausgesetzt.

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Der Haushund als Begleiter des Menschen:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben 9 Millionen als Haustiere

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Die Tierärzte hätten noch alles versucht, um „Lord“ zu retten. Doch trotz Reanimationsversuchen habe man das Leben des Vierbeiners nicht retten können.

Hund stirbt nach Spaziergang in Essen – Tierrettung warnt

Im Blut sollen die Ärzte Rückstände von Gift gefunden haben. Das decke sich mit Beobachtungen der Besitzer, die davon ausgehen, dass der Hund bei der Gassirunde einen Giftköder gegessen habe.

Kein Einzelfall, sagt die „Tierrettung Essen“: „Aktuell sind innerhalb von zwei Wochen drei Hunde im Bereich Essen Werden, Fischlaken an Giftködern verendet.“

Die Tierretter warnen vor gespickten Würstchen, die zum Teil sogar in Vorgärten geworfen oder an Bäumen auf Bürgersteifen versteckt würden.

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Weitere Meldungen aus Essen und der Region:

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Die Halter des verstorbenen „Lords“ würden demnach Anzeige erstatten wollen. Auf Nachfrage von DER WESTEN teilte die Polizei mit, dass sich noch keiner der Betroffenen gemeldet habe.

Zudem habe man auch in den letzten Wochen keinen Hinweis auf Giftköder in Werden oder Fischlaken erhalten. Die „Tierrettung Essen“ bittet dennoch alle Hunde-Halter in Werden, Fischlaken und Heidhausen um Vorsicht.

Besitzer mögen ihre Vierbeiner lieber vorausschauend und an der Leine führen. (ak)