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Essen: Stadt führt neue Corona-Maßnahme ein – und erntet mächtig Spott! „Wäre vor zwei Jahren sinnvoller gewesen“

Essen: Stadt führt neue Corona-Maßnahme ein – und erntet mächtig Spott! „Wäre vor zwei Jahren sinnvoller gewesen“

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Essen: Stadt führt neue Corona-Maßnahme ein – und erntet mächtig Spott! „Wäre vor zwei Jahren sinnvoller gewesen“

Essen: Stadt führt neue Corona-Maßnahme ein – und erntet mächtig Spott! „Wäre vor zwei Jahren sinnvoller gewesen“

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Essen. 

Die Stadt Essen führt am Donnerstag eine neue Maßnahme ein, um die Ausbreitung von Corona weiter einzudämmen.

Zwar verspricht die Maßnahme durchaus praktischen Nutzen. Doch von einigen Bürgern aus Essen erntet sie trotzdem mächtig Spott.

Essen: Neue Corona-Maßnahme!

Demnach erhalten alle Bürger, die positiv auf Corona getestet werden, ab Donnerstag (17. Februar) automatisch eine SMS auf ihr Smartphone. Neben dem Testergebnis bekommen sie einen Link zu einem Online-Formular, das sie an das Gesundheitsamt senden müssen.

Voraussetzung dafür ist, dass die Handynummer bei der jeweiligen Teststelle hinterlegt ist und diese auch an das Labor weitergeleitet wurde. Sobald das Gesundheitsamt Kenntnis über den Positiv-Test erhält, geht die Kurznachricht durch die Stadt raus.

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Corona-Positiv in Essen? Diese Angaben machst du unter anderem in dem Online-Formular des Gesundheitsamts:

  • Fragen zu durchgeführten Tests
  • Abfrage der Symptome
  • Kontaktpersonen

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Nach dem Ausfüllen des Fragebogens berechnet das Tool die Dauer der Quarantäne. Wer keine Handynummer angegeben hat, erfährt das Testergebnis weiterhin auf dem Postweg.

Essen: „Wäre vor zwei Jahren sinnvoller gewesen“

Die automatische SMS weist die Getesteten zwar schneller auf ihren Zustand hin, sodass sie sich zeitnah in Quarantäne begeben können. Doch der neue Service erntet trotzdem reichlich Spott von den Bürgern. Unter einem Facebook-Post, der das neue Vorgehen erklärt, sammeln sich kritische Kommentare:

  • „Macht auch total Sinn, wo doch die Politiker entschieden haben, dass alle weitreichenden Maßnahmen bis zum 20. März entfallen, bis auf die Maskenpflicht. Vielleicht wäre so etwas vor zwei Jahren sinnvoller gewesen“
  • „Woher kennt die Stadt meine Mobilfunknummer? Die kennt noch nicht einmal meine Frau.“
  • „Die Corona-Warn-App ist schon ein Reinfall. Vielleicht hätte man sich erst Mal darum kümmern sollen, dass eine App gut funktioniert, bevor ständig Neues kommt.“

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Klar ist: Trotz der Tatsache, dass weitere Maßnahmen entfallen, besteht weiterhin Ansteckungsgefahr. Daher ist es nach wie vor wichtig, sich an die Quarantäne-Maßnahmen zu halten.

Nach dem Erhalt der SMS über den Positiv-Test geht es daher weiter wie gewohnt. Das Gesundheitsamt stellt klar: „Nach der aktuellen Corona-Test- und Quarantäneverordnung NRW gelten Quarantänen automatisch und es bedarf keiner gesonderten Anordnung des Gesundheitsamtes.“

Also: neuer Service, gleiches Prozedere. Zuhause bleiben und Zeit verstreichen lassen ist nach wie vor angesagt. (vh)