Essen

Beschluss: Ausländerstopp bei Essener Tafel wird schnellstmöglich aufgehoben – so sollen Drängeleien künftig vermieden werden

Demonstration gegen Rassismus bei Essener Tafel

Vor der Essener Tafel wurde am 3. März gegen Rassismus demonstriert. NRW-Integrationsminister Joachim Stamp hat sich die Essensausgabe angeschaut.

Vor der Essener Tafel wurde am 3. März gegen Rassismus demonstriert. NRW-Integrationsminister Joachim Stamp hat sich die Essensausgabe angeschaut.

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Essen. Am Freitag gab es einen weiteren „Runden Tisch“ zum Ausländerstopp an der Essener Tafel (hier alle Infos). Und er brachte Ergebnisse: Alle Anwesenden verständigten sich darauf, dass die Einschränkungen schnellstmöglich aufgehoben werden sollen.

Um das Problem mit Drängeleien und Kapazitäts-Engpässen in den Schlangen in den Griff zu bekommen, sollen bei künftigen Vorfällen erneut Stopps eingerichtet werden – dann werden Alleinerziehende, Familien mit minderjährigen Kindern sowie Seniorinnen und Senioren – egal welcher Herkunft – bevorzugt aufgenommen.

Der Tafel-Vorsitzende Jörg Sartor geht davon aus, dass es „Ende März soweit ist“.

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„Trotz unterschiedlicher Auffassung über die bisherige Umsetzung der Begrenzung des Angebots für einzelne Zielgruppen bei der Essener Tafel, sind sich alle Beteiligten einig über das zukünftige Vorgehen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Essen.

Weiterhin wurde sich darauf verständigt, die Kernzielgruppe der Tafel um die Gruppe der über 50-Jährigen Essenerinnen und Essener im Transferleistungsbezug zu erweitern.

„Alle Beteiligten haben sich darüber hinaus auf eine weitere Kooperationen verständigt, um beispielsweise über das Angebot der Essener Tafel zu informieren“, vermeldet die Stadt weiter. “Die wichtigsten Informationen über Ziele und Zweck des Vereins sollen in unterschiedliche Sprachen übersetzt und unter anderem im Rahmen der Integrationskonferenzen der Stadt Essen verteilt werden.“

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