Duisburg

Nach Schiffsunfall in Duisburg: Wann verschwindet endlich dieser Schandfleck am größten Binnenhafen Europas?

Seit letztem Oktober hat sich hier nichts getan.
Seit letztem Oktober hat sich hier nichts getan.
Foto: Marcel Storch
  • Spuren eines Schiffsunfalls noch immer nicht beseitigt
  • Hafen-Sprecher: „Offenen Versicherungsfragen müssen geklärt werden!“
  • Bauzaunlösung ärgert Ruhrorter

Duisburg. Wo die Ruhr in den Rhein mündet, ist der größte Binnenhafen Europas entstanden. Doch die Einfahrt in den Duisburger Hafen ist zum Schandfleck geworden.

Im Oktober vergangenen Jahres ist ein Tanker mit Ruderausfall in den Anleger gerauscht. „Seitdem sieht es dort aus wie bei Hempels unterm Sofa“, kritisiert das Kreativquartier Ruhrort in einem Facebook-Post.

Duisburger Schandfleck am Hafenmund im Ruhrort

„Tausende Spaziergänger, Flohmarktbesucher, Binnenschiffer und Kreuzfahrtpassagiere müssen sich das jeden Tag ansehen - im Eingang zum größten Binnenhafen der Welt. Schon traurig“, heißt es im Facebook-Post weiter.

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Nach dem Schiffsunfall gibt es die „klassische Bauzaunlösung“ - Absperrgitter sichern notdürftig den Unfallort. Wann der Schandfleck endlich verschwindet, steht noch nicht fest.

Bauzaunlösung bis Versicherung zahlt

„Das wird umgehend in Angriff genommen, wenn die noch offenen Versicherungsfragen geklärt sind,“ so Wilhelm Klümper, Pressesprecher von Duisport.

Die Facebook-User haben Spott und eine Portion Humor dafür übrig: „Ist das Kunst oder kann das weg?“, schreibt Heike P. scherzhaft.

Das ist das Kreativquartier Ruhrort

Hinter dem Kreativquartier Ruhrort steckt eine Initiative von Künstlern, Kulturschaffenden, Intellektuellen und Bürgern aus dem Stadtteil, die 2010 im heutigen „Zum Anker“ gegründet wurde.

Ziel ist es, ein liebens- und lebenswertes Ruhrort zu schaffen und mit Hilfe von Kunst und Kultur Ruhrort zu mehr Glanz und Ausstrahlung zu verhelfen.

 
 

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