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Mein Gott, ist Duisburg hip geworden! Diese „hyggelige“ neue Bäckerei musst du kennen

Mein Gott, ist Duisburg hip geworden! Diese „hyggelige“ neue Bäckerei musst du kennen

Duisburg Bäckerei mit Dänemark-Flair

Mein Gott, ist Duisburg hip geworden! Diese „hyggelige“ neue Bäckerei musst du kennen

Duisburg Bäckerei mit Dänemark-Flair

  • Kopenhagen-Flair in Duisburg
  • Traditionsbäckerei in neuem Gewand
  • David Kropp setzt auf Qualität und Wohlfühlatmosphäre

Duisburg. 

„Hygge“ – das ist Dänisch und verkörpert ein Lebensgefühl, dass David Kropp jetzt nach Duisburg bringen will. „Das Wort Hygge gibt es in vielen Sprachen nicht – es bedeutet gemütliches Zusammensein, alles ist schön“, erzählt der Bäckermeister.

Der 34-Jährige betreibt seit kurzem in Duisburg die Bäckerei „Copenhagen Coffee Lab and Bakery“. Frisches, leckeres Brot – für ihn bedeutet auch das „Hygge“.

„Es gibt nichts besseres als frisches Brot. Morgens ein Brot kaufen, dann nach Hause gehen und mit seiner Familie am Tisch zu sitzen, das ist Hygge“, erklärt er.

„Copenhagen Coffee Lab and Bakery“: Neue Bäckerei in Duisburg

Neugierig äugt so mancher Kunde in die Bäckerei. „Gibt es hier Brot?“, fragt ein älterer Herr. Ja, das gibt es, erklärt David Kropp dann geduldig. Dinkelbrot, Nordisches Brot oder Ciabatta – dazu leckere Croissants, herzhafte Sandwiches, Brownies oder vegane Kartoffelpizzen.

Tische und Stühle laden zum „hyggeligen“ Zusammensein sein – oder wie man in Duisburg wohl sagen würden: zum Plaudern und Kaffeetrinken. Nach Lissabon und Düsseldorf gibt es jetzt in Duisburg die fünfte „Filiale“ von „Copenhagen Coffee Lab and Bakery“.

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Traditionsbäckerei nun mit Kopenhagener Flair

Über 60 Jahre war im Duisburger Stadtteil Duissern die Bäckerei Lufen beheimatet, quasi über Nacht weht jetzt ein Hauch Kopenhagen-Flair an der Ecke der Martinstraße.

Auch für David Kropp ging alles sehr schnell. Den Dänen hat es der Liebe wegen nach Duisburg verschlagen. Hier suchte er eine Bäckerei und wurde beim Ehepaar Lufen fündig.

Die wollten nun in Rente gehen – der Däne eine Bäckerei übernehmen – es passte. Innerhalb von eineinhalb Wochen renovierte er und sein Team den Verkaufsraum. Und der dänische Flair kommt bisher gut an, am Wochenende standen die Kunden in Schlangen vor der Bäckerei.

Backhandwerk in kleiner dänischen Bäckerei erlernt

Das Backhandwerk hat er in einer kleinen dänischen Bäckerei gelernt und will es jetzt mit auch in Duisburg fortführen.

„Wir backen alles mit Sauerteig mit französischem, kanadischen oder italienischen Mehlsorten“, erzählt der Bäckermeister. Ohne Zusatzstoffe, mit wenig Hefe, im Steinofen gebacken – so ist das Credo des Dänen. „Mehl, Wasser, Hefe, Salz – etwas Zeit, dann hat man ein gutes Brot.“ Klingt einfach, ist es aber nicht.

Kurze Nächte, lange Tage – und jede Menge Adrenalin

Um 1 Uhr hat David die letzten Tage angefangen zu backen, die Nächte sind kurz, die Tage lang. „Aber mit viel Adrenalin geht das“, lacht David auf dem Kopf.

Noch sind er und sein Team ein wenig in der Findungsphase. Die Schneidemaschine kommt nächste Woche. Und auch die Brotmenge sucht David noch – so dass auch um 16 Uhr noch genug da ist, aber auch nicht zu viel, damit etwas weggeworfen werden muss.

Einfach nachbacken, wenn etwas leer ist, das gibt es bei ihm nicht: Denn ein Brot muss 18 Stunden ziehen. Wenn etwas leer ist, ist es leer.

Am Anfang hilft es, dass mit Aushilfe Andrea Kroker die geballte Erfahrung aus der Bäckerei Lufen erhalten geblieben ist. Sie ist seit 25 Jahren im Laden und kennt viele Kunden beim Namen. „Ich kenne viele Kunden, seit sie klein waren,“ erzählt sie mit einem Lachen. Und wie zum Beweis begrüßt sie die nächste Kundin beim Namen.

Es geht eben „hyggelig“ zu in Duisburgs neuer Bäckerei!