Duisburg

Duisburg: Mann liest Tier von der Straße auf – und steht vor einem Rätsel

Duisburg: Unerwarteter Fund in Hochfeld! Mit diesem Tier hatte hier niemand gerechnet. (Symbolbild)
Duisburg: Unerwarteter Fund in Hochfeld! Mit diesem Tier hatte hier niemand gerechnet. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/imageBROKER/Karl F. Schöfmann; Tiersicherungsdienst Frank Weisskirchen (Montage: DER WESTEN)

Duisburg. Ungewöhnliche Entdeckung in Duisburg-Hochfeld!

Ein Tiersicherungsdienst wurde am Donnerstagabend (6. Mai) auf ein Tierchen aufmerksam gemacht, mit dem man ihn diesem Teil von Duisburg eher weniger rechnet: Ein kleiner Hahn!

Duisburg: Tiersicherungsdienst findet kleinen Hahn

Auf Facebook zeigte der Mitarbeiter am Donnerstagabend des Sicherungsdienstes Fotos des kleinen „Terrorzwergs“, wie er ihn nennt. „Er lief in einer Gegend rum, die für eine Hühnerhaltung eher untypisch ist“, schreibt er.

Doch wo kommt der kleine Hahn dann her? „Ich habe zwar einen ziemlich großen Verdacht“, betont der Mitarbeiter, „aber ich hätte gerne Gewissheit.“

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Das ist die Stadt Duisburg:

  • frühste schriftliche Erwähnung im Jahr 883
  • fünftgrößte Stadt in NRW, besteht aus sieben Stadtbezirken
  • hat rund 498.686 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Duisburger Hafen gilt als größter Binnenhafen der Welt
  • fast ein Drittel des in Deutschland erzeugten Roheisens stammen aus den acht Duisburger Hochöfen
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Landschaftspark Duisburg-Nord, Tiger & Turtle – Magic Mountain, Sechs-Seen-Platte
  • Oberbürgermeister ist Sören Link (SPD)

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Nach Rücksprache mit der Community und eigenen Recherchen ist sich der Mitarbeiter nun fast sicher, dass es sich um einen Hahn der Rasse „Shamo“ oder „Inder“ handelt.

Handelt es sich um einen Kampfhahn?

„Wie sich herausstellte, ist so ein Tier nichts seltenes im Ruhrgebiet“, erklärte der Tiersicherungsdienst im Gespräch mit DER WESTEN. „Einige Leute züchten und halten diese Tiere, weil sie sehr menschenfreundlich und mit bis zu 80 Zentimetern beeindruckend groß werden.“

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Doch jetzt wird es kritisch: „Recherchen ergaben allerdings auch, dass es in vielen deutschen Städten eine Hahnenkampfszene gibt.“ Ob auch das gefiederte „Findel-Hähnchen“ für Hahnenkämpfe gezüchtet wurde, sei dagegen noch unklar.

Stand Sonntag (9. Mai) konnte der Besitzer noch nicht ermittelt werden. (at)