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Duisburg: Tödliche Schüsse vor Krankenhaus – Polizei nennt erste Details

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

Duisburg. 

Furchtbare Tat am Montagnachmittag (25. Juli) in Duisburg.

Auf einem Parkplatz des Johanniter-Krankenhauses in Duisburg sind gegen 14.40 Uhr Schüsse gefallen. Ein Mann (54) und eine Frau (47) sind nach dem Vorfall im Stadtteil Bergheim tot. Sie waren ein Ehepaar.

Duisburg: Mann eröffnet Feuer vor Johanniter-Krankenhaus

Nach derzeitigem Ermittlungsstand Polizei Duisburg soll ein Mann (54) aus Tönisvorst das Feuer eröffnet haben.

Der 54-Jährige soll zuerst seine Ehefrau (47) und dann sich selbst getötet haben. Beamte konnten die Tatwaffe vor Ort sicherstellen.

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Das ist die Stadt Duisburg:

  • frühste schriftliche Erwähnung im Jahr 883
  • fünftgrößte Stadt in NRW, besteht aus sieben Stadtbezirken, hat rund 496.000 Einwohner (Stand: Dezember 2020)
  • Duisburger Hafen gilt als größter Binnenhafen der Welt
  • fast ein Drittel des in Deutschland erzeugten Roheisens stammen aus den acht Duisburger Hochöfen
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Landschaftspark Duisburg-Nord, Tiger & Turtle – Magic Mountain, Sechs-Seen-Platte
  • Oberbürgermeister ist Sören Link (SPD)

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Schüsse in Duisburg – das soll hinter der Tragödie stecken

Ermittlungen der Einsatzkräfte zufolge soll sich die 47-jährige Angestellte des Johanniter-Krankenhauses erst kürzlich von ihrem Mann getrennt haben. Bei dem 54-Jährigen handelt es sich um einen Sportschützen, bestätigte die Staatsanwaltschaft Essen.

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„Er hatte einen Waffenschein und besaß legal Waffen“, erklärte Staatsanwältin Jill Mc Culler gegenüber der „WAZ“.

Der mutmaßliche Schütze soll seine Ehefrau nach ihrem Dienstschluss abgefangen haben. Dann kam es zur Tragödie!

Besonders tragisch: Nach der Tat kam offenbar die Familie zum Tatort vor der Klinik, um dort um die erschossene Frau zu trauern, meldet die „Bild“.

Ob die Trennung im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen steht, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Obduktionen der beiden Toten sollen weitere Klarheit über das Tatgeschehen bringen.

Das getötete Ehepaar hinterlässt eine 15-jährige Tochter, erklärte die Polizei Essen gegenüber der „WAZ“. (ak/mag)

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Seit Montag herrscht traurige Gewissheit nach dem Badeunfall am Masurensee. Die Leiche des 33-Jährigen wurde gefunden. Mehr dazu hier >>>

>>Anmerkung der Redaktion

Zum Schutz der betroffenen Familien berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.