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Duisburg: Restaurant bietet jetzt Currywurst an – beim Preis schlackern Kunden die Ohren: „Da hört es bei mir auf“

Ein Restaurant in Duisburg hat die Speisekarte erneuert und bietet auch Currywurst an. Für einige Kunden ist der Preis dafür aber zu hoch.

Duisburg
© IMAGO/Manfred Segerer

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Ärger um Restaurant-Preise in Duisburg! Verbraucher sind seit Monaten gewohnt, dass die Preise im Alltag steigen. Ob Lebensmittel, Energie, Abgaben – alles wird teurer. Jetzt sorgt aber eine neue und überarbeitete Speisekarte eines Traditionslokals in Duisburg für Unmut. Und für viel Diskussionsstoff auf Facebook.

In einer Duisburg-Gruppe wirbt das „Haus Gerhards“ in Homberg mit neuen Menüs. Darunter finden sich osteuropäische Leckereien wie Cevapcici, Virshle und Pjleskavica. Und natürlich fehlt auch die gute alte Currywurst nicht. Doch die sorgt für Krawall, denn einigen Gastro-Fans sind die Preise für die Currywurst zu hoch!

Duisburg: Restaurant bietet Currywurst an – beim Preis schlackern Kunden die Ohren

Das „Haus Gerhards“ schreibt zunächst: „Wir freuen uns euch mitzuteilen, dass wir neue Speisekarten und somit unsere Auswahl vergrößert haben. Neu dazu gekommen sind Currywurst, Schnitzel, Pommes Spezial und unsere ‚Fleischtaschen‘. Kommt gerne zum Probieren oder bestellt was zum Abholen.“ So weit, so freundlich.

Doch einigen Kunden sind die Preise zu hoch. So kritisiert eine Duisburgerin: „Finde es vom Preis gehoben!“ Eine andere geht sogar noch weiter, hadert insbesondere mit dem Preis für die Currywurst und schreibt: „Currywurst Pommes mit Salat für 9,90 Euro – puh, da hört es für mich auf!“

Daraufhin stimmt eine andere Frau ein: „Bei mir war bei der Geflügelbratwurst Schluss. Dass es in einem Restaurant oder Gaststätte etwas teurer ist als in der Pommes-Bude ist ja noch nachzuvollziehen. In der Pommes-Bude aktuell 6,50 Euro ohne Salat.“

„Nicht immer alles gleich schlecht reden“

Doch ein anderer Duisburger kontert die Kritik, schreibt: „Nicht immer alles gleich schlecht reden. Ihr wisst nicht, wie groß die Portion ist. Auf einem Weihnachtsmarkt zahlt man für eine Wurst im Brötchen 4,50 Euro. Seid froh, dass es hier in der Nähe eine Auswahl an Lokalen gibt, in die man mal hingehen kann.“


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DER WESTEN hat „Haus Gerhards“ mit der Kritik konfrontiert. Eine Mitarbeiterin des Familienbetriebs klärt auf: „Es ist so, dass wir vergleichsweise Portionen anbieten. Beim Currywurst-Menü erhalten Kunden zwei große Bratwürste, eine große Portion Pommes und Krautsalat. Wir halten den Preis von 9,90 Euro für gerechtfertigt. Letztlich ist es aber schwer, es in der Gastronomie jedem recht zu machen.“ Sie appelliert, einfach mal vorbeizukommen, zu probieren und sich selbst ein Urteil zu bilden. Na dann, guten Appetit…