Duisburg

DOC: Duisburg hatte die Wahl - Warum es die falsche war. Ein Kommentar

So sieht der alte Güterbahnhof in Duisburg innen aus.
So sieht der alte Güterbahnhof in Duisburg innen aus.
Foto: Kathrin Migenda

Duisburg. Will Duisburg nicht - oder kann Duisburg einfach nicht? Hier könnte Bewegung herrschen, könnten spannende neue Ideen für urbanen Raum umgesetzt werden. Doch Duisburg hat sich mit einer knappen Mehrheit dagegen entscheiden.

Der Bürgerentscheid zum Designer-Outlet war eine enge Kiste. Doch am Ende entschieden sich die Duisburger dagegen.

Schade drum. Denn jetzt ist weiterhin nicht klar, was mit dem Gelände am alten Güterbahnhof passiert. Die Bürger werden nie erfahren, ob das Outlet in Duisburg funktioniert hätte.

Duisburg ist nicht mutig

Dabei hätte das DOC Duisburg beleben können. Es wäre ein mutiges Signal für Veränderung und neue Ideen gewesen, um unsere Stadt noch anziehender für Besucher zu machen. Davon hätten alle profitiert, auch die Einzelhändler in der City.

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Weiterhin regiert die Stille

Doch jetzt bleibt die brachliegende Fläche direkt am Eingang der City eine Leerstelle mit den Stahlgerippen der alten Gebäude und der weiten Sicht auf das traurige ehemalige Loveparadegelände.

Dem Eigentümer Krieger gehen die Ideen aus. Ein Foster-Plan mit Wohnbebauung und Büroflächen ist schon gescheitert. Krieger wollte ein Möbelhaus bauen, hat sich auf das Designer-Outlet eingelassen.

Doch jetzt herrscht weiterhin Ruhe. Wie damals nach der Tragödie. Vielleicht ist es das Schicksal des Geländes.

Die Natur erobert es langsam für sich zurück. Sträucher wachsen, Blumen blühen im Sommer. Doch begehbar ist es nicht. Nur still.

 
 

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