Dortmund

Nena in der Dortmunder Westfalenhalle: „Wollt ihr mich eigentlich verarschen?"

Nena ist eine Musiklegende.
Nena ist eine Musiklegende.
Foto: DER WESTEN/Dominik Göttker
  • Nena in der Westfalenhalle Dortmund
  • Sie spielte natürlich auch 99 Luftballons
  • Die Klassiker durften nicht fehlen

Dortmund. Sie ist schon ein Phänomen, vielleicht sogar eine Legende - Nena.

Seit mittlerweile 40 Jahren, steht die Hagenerin auf der Bühne.

So auch am Freitag. Und das dynamischer denn je.

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Es ist Punkt halb neun, als Nena die Bühne der fast ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle betrat. Startpunkt einer tollen Show. Auch wenn die 58-Jährige ein bisschen Hilfe bei eben jenem Start geben musste.

„Wollt ihr mich eigentlich verarschen? Wollt ihr mal aufstehen. Hier ist Energy! Dortmund-Energy“, schrie sie schon nach wenigen Songs in Richtung Tribüne.

Nena in Dortmund: Die „Energy“ fehlte am Anfang noch etwas

Ja, da war sie dann auch, diese beschworene Energy. Und sie blieb über die zweistündige Show.

Bei einem top aufgelegten Publikum, das glücklich zu sein schien, jeden Songhappen genüsslich mitzusingen, auch wenn er wie beispielsweise ganz am Schluss minutenlang wiederholt wurde.

Die Kids aus der Jugend-Version der TV-Show „The Voice“ hatte Nena auf die Bühne geladen, sang mit Ihnen und Tochter Larissa Kerner ihren gemeinsamen neuen Song „Immer noch hier“.

Den Refrain allein gefühlte siebzehn Mal.

Die Klassiker durften nicht fehlen

Aber auch die Klassiker wurden nicht vergessen. Ob „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“, „Nur geträumt“, „Kleine Taschenlampe brenn“ oder den Superhit „99 Luftballons“ - natürlich stilecht mit durch die Halle segelnden Ballons und abschließendem 80er Fitnessvideo-Spagat.

Bei den Klassikern herrschte eine top Stimmung. Bei manch neuem Stück fremdelte das Publikum doch noch merklich.

So war man sich wohl nicht ganz sicher, was man davon halten sollte, als Nena zusammen mit ihren Sängerinnen im rötlich aufsteigenden Nebel im Kreise tanzend rappte, wie „alte Schule“ sie doch sei.

Der Rap-Part verwirrte das Publikum etwas

Ob Album-Duettkollege Samy Deluxe ihr das so beigebracht hatte, mochte an jener Stelle doch bezweifelt werden.

Geschenkt. Das Publikum feierte an den anderen Stellen umso lauter.

Die Musik, Nena, die eigene Jugend und einen tollen Abend in der Westfalenhalle.

 
 

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