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Dortmund durch Gaskrise zum Handeln gezwungen – HIER wirst du die Auswirkungen spüren

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Die Gaskrise zieht in Deutschland aktuell weite Kreise. Immer mehr Städte und Gemeinden ergreifen Maßnahmen, um Energie zu sparen. Auch in Dortmund hat man sich Gedanken zu dem Thema gemacht.

„Wir diskutieren aktuell akut darüber, was wir als Stadt unternehmen können, wenn es Richtung Herbst/Winter an Gas mangelt. Bereits vor der Sommerpause haben wir die Situation geprüft und erste Ideen formuliert“, so Dortmunds OB Thomas Westphal.

Dortmund reagiert auf Gaskrise

Die Bürger in Dortmund werden die Konsequenzen der Gaskrise am eigenen Leib zu spüren bekommen. So hat die Stadt unter anderem beschlossen, dass die Temperatur in den öffentlichen Gebäuden zum Start der Heizperiode im Oktober von 20 auf 19 Grad Celsius gesenkt wird. Man gehe davon aus, dass hier ein großes Einparpotenzial schlummert. „Derzeit steht auch zur Debatte, die Temperatur in den Sporthallen stärker zu senken. Immerhin geht es in diesen Hallen um Bewegung und ums Schwitzen“, so Westphal. Zu welchem Datum die Temperaturen in den Sportgebäuden gesenkt werden sollen, steht derzeit noch aus.

In städtischen Hallenbädern sollen die Temperaturen ebenfalls etwas nach unten reguliert werden „Der geringe Unterschied erscheint vielleicht beim ersten Hören nicht groß – tatsächlich besteht bereits hierdurch ein Spareffekt“, so der OB.

„Wir gehen bei einer Absenkung von etwa 1 Grad Celsius von einem Einsparpotenzial von sechs Prozent aus. Wenn wir die Bäder einrechnen, liegt das Potenzial bei 12 Prozent. Jeder Beitrag zählt“, erklärt Baudezernent Arnulf Rybicki.

Dortmund: OB gibt Entwarnung

Westphal stellt klar, dass der Stromhaushalt der Stadt solide sei. Ängste vor einem Strommangel seien unbegründet. Dennoch wolle man in Dortmund auch Strom sparen. Man müsse aber nicht befürchten, dass es irgendwann in der Ruhrpott-Stadt dunkel wird.

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„Dieses Jahr werden wir hinbekommen – kritischer könnte es die nächsten Winter werden. Die Entwicklung sieht so aus, dass Gas immer teurer wird. Bereits jetzt kaufen Kommunen Gas zu horrenden Preisen, doch das kann nicht mehr lange so weitergehen“, so der SPD-Politiker. (gb)