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A1 in Dortmund: Lkw verunglückt ausgerechnet hier – mit bitteren Auswirkungen für Pendler

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

Dortmund. 

Auf der A1 in Dortmund hat sich am frühen Donnerstagmorgen (21. Juli) ein schwerer Unfall ereignet.

Ein Lkw verunglückte kurz vor 5 Uhr in Fahrtrichtung Bremen mitten im Autobahnkreuz Dortmund/Unna. Die Bergungsarbeiten haben Auswirkungen auf beide Fahrtrichtungen der A1 in Dortmund.

A1 in Dortmund: Lkw verunglückt – Trümmerteile fliegen umher

Noch ist unklar, wie es zu dem Unglück kommen konnte, teilte ein Sprecher der Polizei Dortmund gegenüber DER WESTEN mit.

Fest steht: Der LKW schleuderte so heftig gegen die Wand, dass die Zugmaschine abhob und auf dem Beton aufsetzte. Dabei flogen zahlreiche Trümmerteile auf die Fahrbahn beider Fahrtrichtungen.

Lkw-Unfall auf A1 in Dortmund: Pendler brauchen starke Nerven

Deshalb brauchen Pendler auf der A1 zwischen dem Westhofener Kreuz und dem Kamener Kreuz am Morgen reichlich Geduld.

Denn die Fahrbahn musste von Trümmerteilen befreit werden. Zeitweise stockte der Verkehr zwischen den vielbefahrenen Autobahnkreuzen in beiden Fahrtrichtungen auf zehn Kilometern.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  • Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern und den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  • lebenswichtige Funktionen des Verletzten kontrollieren
  • Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten, Blutungen stillen, stabile Seitenlage
  • Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten
  • Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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Lkw-Unfall auf A1 bei Dortmund

Nach Angaben des Polizeisprechers musste die A1 in Fahrtrichtung Bremen noch bis 15 Uhr verlängert werden.

Bis dahin müssen noch ausgelaufene Betriebsstoffe von der Fahrbahn entfernt werden sowie die Betonschutzwand hergerichtet werden.

Der Verkehr wird mittlerweile über die Parallelfahrbahn abgeleitet. Dennoch musst du gegen 14.20 Uhr in Fahrtrichtung Bremen mit 15 Kilometern stockendem Verkehr ab Hagen-Nord rechnen. Nach WDR-Angaben dauert die Fahrt für Autofahrer in diesem Abschnitt eine Stunde länger als gewöhnlich.

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Weitere Meldungen von den NRW-Autobahnen:

A44 bei Unna: Tödlicher Unfall! Geisterfahrer rast in Gegenverkehr – Ein Toter, eine Schwerverletzte

A43 im Ruhrgebiet: Mutter hält mit Tochter (8) auf Rastplatz – plötzlich wird es eklig

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In Gegenrichtung zeichnete sich gegen 7.45 Uhr Entspannung ab. Denn dort sind die Bergungsarbeiten bereits abgeschlossen. Der Verkehr dürfte in Fahrtrichtung Köln also demnächst wieder fließen.

A2-Sperrung wieder aufgehoben

Der Unfall ereignete sich unweit des Kamener Kreuzes, wo sich am Dienstag ein schweres Unglück ereignete (mehr dazu hier).

Nach umfangreichen Reperaturarbeiten konnte die Sperrung des betroffenen A2-Abschnitts am Donnerstagmorgen wieder aufgehoben werden. (ak)