Herne

Herner (31) gewinnt 250.000 Euro: So reagierte seine Frau nach dem Jackpot-Gewinn

Sein Treffer in der Nachspielzeit brachte einem Herner (31) den Riesengewinn: Milot Rashica vom SV Werder Bremen.
Sein Treffer in der Nachspielzeit brachte einem Herner (31) den Riesengewinn: Milot Rashica vom SV Werder Bremen.
Foto: Montage: DER WESTEN / imago & Tipico

Herne. Ein 31-Jähriger aus Herne hat mit einem Wettschein 250.000 Euro gewonnen, den er zuvor für nur einen Euro gekauft hatte. Dem Fußballmagazin 11 Freunde hat der Mann, der im Interview anonymisiert Cenk Grabowski genannt wird, erzählt, wie sich das anfühlt.

Dem Magazin erzählt Grabowski, dass er eigentlich jedes Wochenende für 50 Euro tippe, also 200 Euro pro Monat. Ein Deal, den er so mit seiner Frau eingegangen sei.

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Doch dieses Mal hat Grabowski nicht 50 Euro auf ein Los sondern jeweils ein Euro auf 50 Lose setzen wollen. Ein Plan, der nicht ganz geklappt hat. Denn er sei „nur bis 38 gekommen, dann war ich zu müde vom ausfüllen und analysieren. Drei Scheine davon waren mit Kombination Halbzeit-Endstand, wie bei meinem Siegschein.“

„Ich habe die Spiele nur bis zur Halbzeit angeschaut, weil ich meinen Sohn ins Bett gebracht habe und irgendwie mit ihm eingeschlafen bin. In der 77. Minute bin wieder aufgewacht, guck auf’s Handy und denk mir: »Boah das ist jetzt nicht dein fucking Ernst.« Die Halbzeitergebnisse haben alle gestimmt, dann macht Wolfsburg prompt zwei Tore.“

„Ich musste mir den Schein x-Mal nochmal anschauen und immer wieder überprüfen“

Nachdem Rashica für Bremen in der 96. Minute das 2:1 geschossen hatte, stand Grabowski laut Bericht erst einmal unter Schock. „Ich musste mir den Schein x-Mal nochmal anschauen und immer wieder überprüfen. Und irgendwann habe ich mir an den Kopf gepackt und gesagt: „Junge, du hast es endlich geschafft.“

Seine Frau habe demnach schon öfter gesagt, dass er weniger wetten oder weniger mit den Jungs in die Sportsbar gehen solle. Als sie den Gewinn von einer Viertelmillion Euro hörte, habe sie nur gesagt: „Ist nicht dein scheiß Ernst“ und sei in Tränen ausgebrochen. Dann habe sie sich entschuldigt, weil sie ihrem Mann einmal gesagt hatte, dass er den Jackpot nie knacken würde.

Die Lebenssituation einer ganzen Familie verändert

Das Geld habe Grabowski nicht direkt abgeholt, denn vorher wollte er sich bei Milot Rashica bedanken. „Ich wollte mich bei ihm bedanken und ihm sagen, was er mit diesem Tor angerichtet hat. Dass er nicht nur drei Punkte geholt hat, sondern auch die Lebenssituation einer ganzen Familie komplett verändert hat.“

Deshalb habe er sich einfach ins Auto gesetzt und sei nach Bremen gefahren. Dort habe er Rashica dann zwar nicht angetroffen, aber immerhin Max Kruse, dem er auf dem Handy einen Artikel über den Gewinn zeigte. „Der hatte das natürlich schon gelesen und hat sich dann mega gefreut, hatte direkt ein Lachen im Gesicht und hat mich beglückwünscht und gesagt: „Dir ist wohl klar, dass du ab jetzt Werder-Bremen-Fan bist, oder?“

Von dem Geld, das Grabowski nicht in einem Lederkoffer, sondern als Scheck überreicht wurde, will er erst mal in den Urlaub fahren. Das übrige Geld wird verwendet, um ein neues Leben aufzubauen. Und um dem Sohnemann einen richtig schönen Kindergeburtstag zu bereiten. (jp)

 
 

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