Bochum

Messerstecherei auf Spielplatz: Gericht wirft Tatverdächtigen (19) versuchten Mord vor

Der mutmaßliche Täter wird von der Polizei abgeführt.
Der mutmaßliche Täter wird von der Polizei abgeführt.
Foto: Justin Brosch

Bochum. In Bochum ist es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einer Messerstecherei zwischen mehreren Männern gekommen. Einer der Beteiligten, ein 27-jähriger Wattenscheider, wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Laut Informationen von DER WESTEN gerieten zwei Gruppen auf einem Spielplatz am Wattenscheider Robenkamp aus bislang unbekannten Gründen aneinander.

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Dann soll ein alkoholisierter 19-jähriger Bochumer plötzlich ein Messer gezogen und auf seine zwei Kontrahenten eingestochen haben. Einer davon wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag erklärten, sollen die Verletzungen mittlerweile nicht mehr lebensgefährdend sein.

Auch das andere Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden. Einer der beiden Verletzten konnte bereits aus der stationären ärztlichen Behandlung entlassen werden, Lebensgefahr besteht aktuell nicht mehr.

Tatwaffe konnte sichergestellt werden

Der mutmaßliche Täter war zunächst geflohen, kehrte dann aber zum Tatort zurück und konnte festgenommen werden. Die Tatwaffe konnte sichergestellt werden.

Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet, die die Hintergründe der Messerstecherei ermitteln soll.

Tatverdächtiger sitzt in U-Haft

Seit Dienstag befindet sich der 19-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Witten hat gegen ihn einen Haftbefehl erhoben.

Ihm wird versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. (fr)

 
 

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