Bochum

Ikea will ein neues Möbelhaus in Bochum eröffnen - doch aus diesem Grund wird das erstmal nichts

Das Planungsrecht macht dem schwedischen Möbelhaus einen Strich durch die Rechnung.
Das Planungsrecht macht dem schwedischen Möbelhaus einen Strich durch die Rechnung.
Foto: imago

Bochum. Seit einiger Zeit hat sich Ikea in den Kopf gesetzt, auch in Bochum oder Herne eine Filiale zu eröffnen. Doch daraus wird wohl erst einmal nichts.

Ende 2016 öffnete in Wuppertal ein neuer Standort des schwedischen Möbelhauses. Neben dem bereits im Bau befindlichen Ikea Bottrop sollte Bochum der nächste NRW-Standort werden.

Planungsrechtlich kein Standort vorhanden

Doch das Planungsrecht der Stadt Bochum macht den Schweden einen Strich durch die Rechnung. „Grundstücke, die groß genug sind, gibt es sicherlich in der Stadt. Aber Bochum hat keinen planungsrechtlich geeigneten Standort für ein klassisches Ikea-Möbelhaus“, sagt Bauderzernent Markus Bradtke gegenüber der WAZ.

Der Masterplan Einzelhandel schließt eine Ansiedlung aus, da in Ikea-Möbelhäusern so genannte zentrenrelevante und nicht-zentrenrelevante Produkte zum Sortiment gehören.

Aus dem Plan, dass jeder Ruhrpottler maximal 40 Minuten zum nächsten Ikea benötigt, wird deshalb erst einmal nichts.

Hier kannst du den ganzen Artikel der WAZ lesen.

(dso)

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