Bochum

Bochumer macht im Ruhrpott atemberaubende Aufnahme der Milchstraße - im Netz wird er für das Foto gefeiert

Dem Bochumer Hobbyfotografen  Ralf Marr ist eine grandiose Aufnahme der Milchstraße gelungen.
Dem Bochumer Hobbyfotografen Ralf Marr ist eine grandiose Aufnahme der Milchstraße gelungen.
Foto: Facebook Ralf Marr
  • Der Bochumer Ralf Marr hat ein atemberaubendes Foto geschossen
  • Trotz viel Licht im Ruhrgebiet hat er die Milchstraße fotografiert
  • Bei Facebook wird er für die Aufnahme gefeiert

Bochum. Fotografieren, das ist mehr als einfacher nur den Auslöser an der Kamera drücken. Der Bochumer Ralf Marr kann davon ein Lied singen. Er wollte unbedingt die Milchstraße fotografieren, doch das stellte sich schwieriger heraus, als gedacht. Dennoch ist ihm ein atemberaubendes Foto gelungen.

„In den Ruhrgebietsstädten ist es schwer, den Himmel zu fotografieren“, verrät der Ur-Bochumer. Zu viel Licht, die sogenannte Lichtimmission, mache das Unterfangen beinahe unmöglich. So recherchierte der 53-Jährige auf einer Lichtkarte: Wo befindet sich im Ruhrgebiet ein Ort, an dem es dunkel genug ist?

Seine Suche führte ihn nach Spockhövel. Gemeinsam mit Kollegen machte er sich Mittwochnacht gegen drei Uhr auf den Weg.

User feiern bei Facebook das Milchstraßen-Bild

Dank der passenden Einstellungen an der Kamera, einer guten Ausrüstung und Know-How bei der Fotobearbeitung ist dieses Bild entstanden.

Dass solch eine Aufnahme kein Zufall ist, und der Umgang mit einem Bildbearbeitungsprogramm wichtig ist, zeigt die unbearbeitete Aufnahme.

Gelegentlich lädt er seine Bilder auch bei Facebook hoch. Besonders für das Bild von der Milchstraße erhält er großes Lob. So schreibt eine Userin: „Ich wollte sie schon immer sehen! Ganz großes Kino!“ Eine weiterer fragt: „Wirklich Sprockhövel? Wahnsinn! Sehr toll!“

>> Du stehst auf grandiose Pott-Aufnahmen? Dann zieh dir dieses Video rein.

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Spezialgebiet Industriefotografie

Seit gut acht Jahren fotografiert Ralf Marr mittlerweile. Eigentlich ist er gelernter Fachinformatiker, hat lange Zeit in dem Beruf gearbeitet. „Ich habe aber keinen Bock mehr, den ganzen Tag vorm PC zu hocken“, sagt er. Ihn zieht es raus. Sein Spezialgebiet: das Ablichten von Industrielandschaften.

Dabei könnte er sich vorstellen, sein Hobby zum Beruf zu machen. Schaut man sich die Aufnahmen an, könnte der Wunsch durchaus Wirklichkeit werden.

 
 

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