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Vierschanzentournee: Jetzt ist es offiziell! Deutscher Skispringer am Tiefpunkt

Für einen deutschen Skispringer ist die 72. Vierschanzentournee der Tiefpunkt seiner bislang erfolgreichsten Karriere.

Vierschanzentournee
© IMAGO/Newspix

Das sind die letzten fünf Gewinner der Vierschanzentournee

Bei der Vierschanzentournee finden die vier Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen statt. Wir schauen auf die Springer, die die Vierschanzentournee in den letzten Jahren dominierten.

Markus Eisenbichler, ein etablierter Name im Skisprungzirkus, steht ein ungewöhnlicher Jahreswechsel bevor. Während seine Kollegen sich im Teamhotel auf das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen vorbereiten, sucht der deutsche Springer in Planica nach seiner verloren gegangenen Form.

Zum ersten Mal seit Beginn seiner Profikarriere ist Eisenbichler bei der prestigeträchtigen 72. Vierschanzentournee nicht dabei, nachdem er sich nicht einmal für die nationale Gruppe qualifizieren konnte.

Vierschanzentournee komplett ohne Eisenbichler

Eisenbichler bleibt in der aktuellen Skisprung-Saison hinter den Erwartungen zurück. Selbst Sven Hannawald, Skisprunglegende und ehemaliger Tourneesieger, zeigt sich verblüfft über die Problematik Eisenbichlers. Hannawald findet in der ARD klare Worte für die Situation des Skispringers: „Das ist bisschen bitter.“ Er diagnostiziert weiter: „Wenn er einmal in seiner Spirale ist, ist er unheimlich schwer da rauszuholen. Springer wie er probieren es dann mit Gewalt, dann wird es noch schlimmer.“

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Bundestrainer Stefan Horngacher hat den Skispringer aktuell nicht in seinem A-Kader und äußerte sich bereits kritisch über Eisenbichlers Leistungen. „Dass er so überhaupt nichts zusammenbringt, ist für mich unverständlich“, sagte Horngacher am Rande des Weltcups im Schweizerischen Engelberg. „Ich habe mit ihm nicht gesprochen. Er überspielt oft viele Dinge. Wir müssen mal reden, wo die Reise hingeht. Leistung zählt, das ist einfach so. Es ist egal, wie viele Medaillen du zu Hause hängen hast.“

Der Vierschanzentournee geht ohne Eisenbichler mit der Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen, die traditionell am Silvesternachmittag stattfindet, weiter. Der Wettkampf selbst ist für den 1. Januar um 14.00 Uhr angesetzt.


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Die Vierschanzentournee ist eine der wichtigsten und traditionsreichsten Veranstaltungen im Skisprungsport. Sie zieht jedes Jahr Ende Dezember bis Anfang Januar Tausende von Fans an und besteht aus vier Skisprungwettbewerben, die in Deutschland und Österreich ausgetragen werden. Für Skispringer wie Markus Eisenbichler ist die Teilnahme nicht nur eine Ehre, sondern auch eine bedeutende Gelegenheit, sich auf internationaler Bühne zu präsentieren und wichtige Punkte im Weltcup zu sammeln. Eisenbichlers Abwesenheit von diesem Event unterstreicht die Schwierigkeiten, mit denen er sich aktuell konfrontiert sieht, und hebt die Bedeutung mentaler Stärke und Formstabilität in diesem anspruchsvollen Sport hervor.